Industriepark Walsrode Kreativer Wirtschaftsmotor: Zehn Jahre Industriepark Walsrode

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Mit einem wegweisenden Konzept schreibt der Industriepark Walsrode (IPW) seit 2001 ein erfolgreiches Kapitel moderner Standortkooperation. Daran sind Unternehmen der Chemie- und Kunststoffbranche maßgeblich beteiligt.

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Gerrit Lieske ist neuer Leiter des Industrieparks Walsrode und der Probis. (Bild: Probis)
Gerrit Lieske ist neuer Leiter des Industrieparks Walsrode und der Probis. (Bild: Probis)

Walsrode – Zu einem der größten und wettbewerbsfähigsten Industriestandorte Norddeutschlands hat sich seit seiner Gründung vor zehn Jahren der IPW in Bomlitz/Walsrode entwickelt. Rund 2600 Menschen arbeiten hier in den Bereichen Chemie, Kunststoffverarbeitung, Life Science, Logistik, Maschinen- und Anlagenbau sowie im IT- und Dienstleistungssektor. Den beteiligten Unternehmen bietet der IPW durch seine Infrastruktur eine professionelle Plattform, von der aus sie ihr Kerngeschäft flexibel und profitabel weiterentwickeln können. Die international anerkannte Wettbewerbsfähigkeit bestätigt das Konzept und führt auch zu neuen Ansiedlungen, wie jüngst von Europe Match.

Cellulose als wichtige Basis

Eigentümerin des Industrieparks ist seit 2007 Dow Wolff Cellulosics (DWC), eine Geschäftseinheit des US-Chemieunternehmens The Dow Chemical Company. Entsprechend sind Chemieprodukte auf Basis des nachwachsenden Rohstoffes Cellulose eine wichtige Säule des Industrieparks. Dow unterhält mehr als 210 Standorte weltweit. Mit dem IPW gehört erstmalig ein Multi-User-Standort dazu, an dem verschiedene Branchen angesiedelt sind. „Dieses Konzept enthält ein enormes Potenzial und hat mittlerweile Modellcharakter auch für andere Dow-Standorte“, betont Ralf Brinkmann, Präsident von Dow Deutschland.

Technisch betreut wird der Standort von Probis, einem Tochterunternehmen von DWC. Probis erbringt hochwertige Services für Industrieanlagen und Infrastruktur und koordiniert das Zusammenwirken von spezialisierten Dienstleistern, die ihrerseits einen reibungslosen Infrastrukturbetrieb sichern. Das Spektrum der Leistungen im IPW insgesamt reicht von Arbeitssicherheit und Umweltschutz, über Werkstätten und Einkauf, Aus- und Fortbildung bis hin zu Werkschutz und Abfallentsorgung. Von den speziell zugeschnittenen Services profitieren die IPW-Unternehmen durch niedrige Fixkosten und eine straffe Logistik.

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