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Wiederaufbau nach Brand Kelheim Fibres setzt in Zukunft verstärkt auf nachhaltige Spezialfasern

| Redakteur: Alexander Stark

Nach einem großen Brand im Herbst 2018 baut der bayerische Traditionshersteller Kelheim Fibres das Herzstück seiner Viskosefaserproduktion derzeit neu auf. Dabei setzt das Unternehmen auf moderne Anlagen und insbesondere auf ressourcenschonende und umweltfreundliche Produktionstechnologie.

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(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Kelheim – Der Viskosesfaserspezialist Kelheim Fibres will bis 2020 seine Produktionskapazitäten schrittweise wieder aufbauen. Matthew North, Commercial Director bei Kelheim Fibres erklärte im Januar, dass sich sein Unternehmen im Zuge dessen noch mehr als bisher auf Spezialfasern konzentrieren wolle. Im Oktober 2018 hatte ein Feuer einige Teile der Faser-Spinnstraßen stark beschädigt.

Die Viskosespezialfasern des Unternehmens bestehen zu 100 % aus Zellulose und sind daher auch vollständig biologisch abbaubar. Sie bieten eine umweltfreundliche Alternative zu erdölbasierten Fasern, insbesondere bei Endprodukten für den Einmal-Gebrauch wie das etwa bei Vlies- und Hygieneanwendungen häufig der Fall ist. Zu den Kelheimer Spezialfasern für diesen Bereich gehören die Galaxy, die weltweit führende Viskosefaser für die Tamponherstellung, aber auch Kurzschnittfasern, die speziell für moderne Wet-Laid-Anlagen designt wurden. Diese Fasern ermöglichen die Herstellung von kunststofffreien und auch toilettengängigen Tüchern aus Zellulose. Die Kelheimer Spezialfasern für die Textilindustrie schließt spinngefärbte Typen ein, ebenso wie die Markenfasern Viloft und Viseta.

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