Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

IG BCE fordert sichere Jobs bei Wandel der Chemieindustrie

Seite: 16/19

Firma zum Thema

06.10.2021

Wilhelmshaven (dpa/lni) *17:02 –Unfall in Chemie-Fabrik - Mehrere Menschen in Kontakt mit Gefahrstoff

Bei Revisionsarbeiten in einer Chemie-Fabrik in Wilhelmshaven sind mehrere Menschen mit einem Gefahrstoff in Kontakt gekommen. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten und brachte sie zur Beobachtung in umliegende Krankenhäuser, wie die Stadt und das Unternehmen mitteilten. Wie viele Menschen genau am Mittwochvormittag betroffen waren und um was für einen Gefahrstoff es sich handelte, blieb zunächst unbekannt.

Auch wie es zu dem Vorfall kam, war nicht klar.

Wiesbaden (dpa) *08:48 –Dämpfer für deutsche Industrie: Deutlich weniger Aufträge im August

Nach einem kräftigem Auftragsplus in den Vormonaten hat der August für die deutsche Industrie einen Dämpfer gebracht.

Beim Auftragseingang verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe in dem Monat ein Minus von 7,7 Prozent zum Juli 2021, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte.

Die Wiesbadener Behörde erklärte den deutlichen Rückgang damit, dass anders als im Juli und Juni des laufenden Jahres weniger Großaufträge zum Beispiel für Flugzeuge, Schiffe oder Züge eingingen. «Es gab für einen August zwar überdurchschnittlich viele Großaufträge, aber weniger als in den Vormonaten», erklärte ein Statistiker.

Singapur (dpa) *07:44 –Ölpreise notieren knapp unter Mehrjahreshochs

Die Ölpreise haben am Mittwoch weiter in der Nähe ihrer mehrjährigen Höchststände notiert. Am Morgen kostete ein Barrel

(159 Liter) der Nordseesorte Brent 82,75 US-Dollar. Das waren 19 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 15 Cent auf 79,08 Dollar.

Die Preise sind damit nicht weit von ihren am Vortag markierten Höchstständen entfernt. Brent war mit gut 83 Dollar auf den höchsten Stand seit drei Jahren gestiegen. US-Öl kostete mit deutlich mehr als 79 Dollar so viel wie seit 2014 nicht mehr.

Stockholm (dpa) *06:00 – Chemie-Nobelpreisträger seit 2011

Die seit 1901 verliehenen Chemie-Nobelpreise gingen vor allem an amerikanische Forscher. Die erste Auszeichnung erhielt der Niederländer Jacobus van't Hoff für die Entdeckung von Gesetzen der Osmose. Die Preisträger der vergangenen zehn Jahre sind:

2020: Die seit Jahren in Deutschland arbeitende Genforscherin Emmanuelle Charpentier (Frankreich) und Jennifer A. Doudna (USA) für die Entwicklung einer Genschere zur gezielten Erbgut-Veränderung.

2019: Der US-Amerikaner John Goodenough, der in Großbritannien geborene Stanley Whittingham und der Japaner Akira Yoshino. Sie waren entscheidend an der Entwicklung von wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Batterien beteiligt.

2018: Die US-Amerikanerin Frances Arnold, ihr Landsmann George Smith und der Brite Gregory Winter haben Methoden entwickelt, mit denen es möglich ist, etwa Biokraftstoffe, Arzneimittel und therapeutisch wirkende Antikörper umweltfreundlich herzustellen.

2017: Der Deutsch-Amerikaner Joachim Frank, der Schweizer Jacques Dubochet und der Brite Richard Henderson für die Kryo-Elektronenmikroskopie. Damit lassen sich Biomoleküle im Detail untersuchen - sie zeigt etwa dreidimensionale Bilder von Proteinen.

2016: Der Franzose Jean-Pierre Sauvage, der gebürtige Brite James Fraser Stoddart und der Niederländer Bernard Feringa. Sie bauten aus nur wenigen Molekülen etwa künstliche Muskeln und ein Mini-Auto.

2015: Tomas Lindahl (Schweden), Paul Modrich (USA) und Aziz Sancar (USA/Türkei), die Erbgut-Reparatursets beschrieben hatten. Diese Erkenntnisse dienen unter anderem zur Suche nach Krebsmedikamenten.

2014: Der deutsche Forscher Stefan Hell sowie die US-Amerikaner Eric Betzig und William Moerner für die Erfindung superauflösender Mikroskope. Damit kann man in lebende Zellen blicken und Abläufe bei Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson beobachten.

2013: Martin Karplus (USA/Österreich), Michael Levitt

(USA/Großbritannien) und Arieh Warshel (USA/Israel) für Methoden, mit denen sich auch komplexe chemische Reaktionen virtuell nachvollziehen lassen.

2012: Robert Lefkowitz und Brian Kobilka aus den USA für die Entdeckung von Rezeptoren, die zahlreiche Signale von außen in die Körperzellen übermitteln.

2011: Dan Shechtman (Israel), der Quasikristalle entdeckt hatte, die zuvor von vielen Chemikern für unmöglich gehalten wurden.

Stockholm (dpa) *4:31 –Chemie-Nobelpreisträger werden verkündet

Auf Medizin und Physik folgt bei den Nobelpreisen traditionsgemäß die Bekanntgabe in Chemie. Mit dem dritten wissenschaftlichen Nobelpreis waren im Vorjahr zwei Biochemikerinnen ausgezeichnet worden, von denen eine in Berlin arbeitet. Nach den Bekanntgaben in den Kategorien Medizin und Physik werden am Mittwoch die Chemie-Nobelpreisträger verkündet. Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften wird frühestens um 11.45 Uhr in Stockholm mitteilen, welche Chemikerinnen und Chemiker den renommierten Preis diesmal bekommen. Er geht in den wissenschaftlichen Kategorien häufig an mehrere Preisträger gleichzeitig, die zum Beispiel zum selben Thema geforscht haben.

Dotiert sind die Nobelpreise in diesem Jahr erneut mit zehn Millionen schwedischen Kronen (rund 980 000 Euro) pro Kategorie.Vergangenes Jahr hatten sich die in Berlin arbeitende Französin Emmanuelle Charpentier und die US-Amerikanerin Jennifer A. Doudna den Chemie-Nobelpreis geteilt. Sie waren für die Entwicklung einer Genschere zur gezielten Erbgut-Veränderung ausgezeichnet worden.

Wie 2020 der Astrophysiker Reinhard Genzel findet sich auch in diesem Jahr wieder ein Deutscher unter den bisher verkündeten Nobelpreisträgern: Der Hamburger Meteorologe Klaus Hasselmann teilt sich in diesem Jahr die eine Hälfte des Physik-Nobelpreises mit dem in Japan geborenen US-Amerikaner Syukuro Manabe, die andere Hälfte geht an den Italiener Giorgio Parisi. Sie werden für ihre Beiträge zur Erforschung des Klimas und anderer komplexer Systeme ausgezeichnet.

Genf (dpa) *04:00 –Durchbruch bei Malaria-Bekämpfung möglich: Experten prüfen Impfstoff

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hofft auf einen historischen Durchbruch in der Malariabekämpfung durch einen neuen Impfstoff. An diesem Mittwoch begutachtet ein unabhängiger Expertenausschuss in Genf vielversprechende Ergebnisse aus Pilotversuchen mit dem Impfstoff RTS,S in drei afrikanischen Ländern.

Wenn die Expertinnen und Experten von der Wirksamkeit und Sicherheit überzeugt sind, würde die WHO den weitreichenden Einsatz empfehlen. Die WHO wollte darüber um 17.30 Uhr in Genf in formieren.

(ID:47710972)