Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

IG BCE fordert sichere Jobs bei Wandel der Chemieindustrie

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07.10.2021

Incheon, Südkorea (ots/PRNewswire) *22:57 Uhr – Hyundai Mobis baut 2 neue Werke für Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme in Korea

Hyundai Mobis (KRX: 012330) wird zwei neue Brennstoffzellenanlagen in Korea bauen, um die Wasserstoffwirtschaft zu beschleunigen und eine breitere globale Marktdominanz zu sichern.

Am 7. Oktober 2021 vollzog Hyundai Mobis den ersten Spatenstich für das neue Werk, das im Industriekomplex in Cheongna International City, Incheon, Wasserstoff-Brennstoffzellenstapel

herstellen wird. Präsident Moon Jae-in und der stellvertretende Premierminister Hong Nam-ki nahmen an der Zeremonie teil.

Hyundai Mobis kündigte an, insgesamt 1,1 Milliarden USD (1,3 Billionen KRW) in die beiden Werke zu investieren. Die neuen Anlagen werden in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 die Massenproduktion aufnehmen. Wenn die Anlagen vollständig in Betrieb sind, sollen sie jährlich 100.000 Wasserstoff-Brennstoffzellen produzieren.

Dresden (dpa/sn) *13:22 Uhr – Wasserstoff-Firma Sunfire plant neues Werk

Die Dresdner Firma Sunfire will mit zusätzlichen Investitionen im boomenden Wasserstoff-Markt vorn mitmischen. Geplant seien Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro, sagte Geschäftsführer Nils Aldag der Deutschen Presse-Agentur.

Hinzu kämen Fördergelder. Das Unternehmen will in den nächsten anderthalb Jahren zunächst ein neues Werk errichten und sogenannte Elektrolyseure für die Erzeugung von Wasserstoff bauen. Die Anlagen sollen im ersten Schritt eine Leistung von 500 Megawatt haben. Zudem will Sunfire die Zahl der Mitarbeiter bis 2023 auf mehr als 400 aufstocken - derzeit sind es rund 260 Beschäftigte.

Wo genau das neue Werk entsteht, ist laut Aldag noch nicht klar. «Die finale Standortentscheidung ist noch nicht gefallen.» Ein solches Industriewerk könne aber nicht mitten in einem Stadtgebiet entstehen, betonte der Sunfire-Chef. Deswegen sollen am Dresdner Standort mit der Nähe zur Technischen Universität (TU) und zu Einrichtungen wie Fraunhofer eher Forschung und Entwicklung bleiben.

Berlin/Wiesbaden (dpa) *12:01 Uhr – Materialmangel: Industrieproduktion gibt stark nach

Der Mangel an Rohstoffen, Halbleitern und Co. belastet die deutsche Industrie immer stärker. Die Produktion sinkt. Das kann Folgen für die Konjunktur in Europas größter Volkswirtschaft haben.

Lieferengpässe bremsen die deutsche Industrie und belasten Ökonomen zufolge zunehmend die Konjunkturerholung in Europas größter Volkswirtschaft. Im August sank die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat deutlich um 4,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das ist der stärkste Rückgang seit dem Einbruch während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020. Er fiel zudem heftiger aus, als von Analysten erwartet. «Die Lieferengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten erwiesen sich als gravierender als bislang angenommen», kommentierte das Bundeswirtschaftsministerium.

Singapur (dpa) *08:00 Uhr – Ölpreise geben weiter nach

Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Verluste vom Vortag ausgeweitet. Ausschlaggebend waren Äußerungen von Russlands Präsident Wladimir Putin und Lagerdaten aus den USA. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 80,78 US-Dollar. Das waren 30 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 65 Cent auf 76,78 Dollar.

Am Mittwoch waren die Ölpreise zunächst auf mehrjährige Höchststände gestiegen, danach hatten sie aber deutlich nachgegeben. Ausschlaggebend war auch, dass Russlands Präsident Putin von «Rekordmengen» an Gaslieferungen nach Europa gesprochen hatte.

Belastet wurden die Ölpreise zudem durch Vorratsdaten aus den USA. Nach Angaben des Energieministeriums sind die Rohölbestände in der vergangenen Woche deutlich gestiegen. Größere Lagerbestände wirken der aktuellen Knappheit an Erdöl entgegen und dämpfen das hohe Preisniveau.

Berlin (dpa) *05:55 Uhr – Einweg-Plastik-Verbot: Auch biologisch abbaubare Kunststoffe verboten

Auch biologisch abbaubare Kunststoffe wie etwa Trinkhalme aus Bambuspulver fallen unter das seit etwa 100 Tagen geltende deutsche Einweg-Plastik-Verbot. In anderen EU-Ländern ist das anders. Für Deutschland richte sich die Einordnung als Kunststoffprodukt allein nach der Kunststoffdefinition der Einwegkunststoffverbotsverordnung, sagt ein Sprecher des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz.

Oxford (dpa) *03:01 Uhr – Entwicklerin ruft zu gerechterer Verteilung von Impfstoffen auf

Die Entwicklerin des Astrazeneca-Impfstoffes, Sarah Gilbert, hat zu einer gerechteren Verteilung der verfügbaren Corona-Impfdosen aufgerufen. «Es ist entscheidender denn je, dass wir nicht die Leben vergessen, die gerettet werden könnten, indem erste und zweite Impfdosen an die gefährdetesten Bevölkerungsgruppen in aller Welt vergeben werden», schrieb die Immunologin der Universität Oxford in dieser Woche gemeinsam mit einem Kollegen in der Zeitschrift «Science Translational Medicine». Es müssten größere Anstrengungen unternommen werden, um die Impfstoffe in aller Welt verfügbar zu machen.

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