Keramik-Werkstoffe

Hochleistungskeramiken als Basis für effektive Prozesse in der mechanischen Verfahrenstechnik

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Noch wesentlich diffiziler sind die eingesetzten Rotoren mit komplizierten Kugel-Agitatoren, Leitstrukturen und -führungen. Derartige Komponenten können heute ebenfalls in den drei genannten Werkstoffen ZrO2-TZP, SiC und Si3N4 gefertigt werden. Voraussetzung für eine kostenadäquate Fertigung ist eine hohe Grünbearbeitungs-Kompetenz und der Einsatz von mehrachsigen CNC-Bearbeitungsmaschinen.

Walzenmäntel für Kalander

Bewährt haben sich auch Walzenmäntel für Kalander zur Aufbereitung schmutzempfindlicher Pasten für die Elektronik, von Farben und Lacken sowie in der Nahrungsmittel-Industrie. Diese Teile werden mit Abmessungen bis zu 400 mm Durchmesser und 900 mm Länge bei Wandstärken von 15 bis 20 mm aus den Werkstoffen SiC und auch Si3N4 hergestellt. Der Endbearbeitungszustand ist eine leicht ballige und feingeschliffene Außenfläche und eine gehonte, zylindrische Innenfläche mit Form- und Lagetoleranzen im Mikrometer-Bereich.

Fazit: Diese Beispiele zeigen, dass keramische Komponenten zu großen Fortschritten in der mechanischen Verfahrenstechnik geführt haben. Besonders großvolumige und komplex geformte leistungsfähige Keramikbauteile, wie sie FCT herstellt, sorgen für effektivere und/oder wirtschaftlichere mechanische Verfahren.

G. Wötting ist Mitarbeiter, W. Martin Geschäftsführer der FCT Hartbearbeitungs GmbH, Sonneberg; K. Berroth ist Geschäftsführer der FCT Ingenieurkeramik GmbH, Rauenstein.

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