Blistermaschinen Flexible Blistermaschinen mit speziellem Zuführsystem für vorgefüllte Spritzen
Sicherheit, Qualität, Hygiene – entlang dieser Vorgaben hat der Pharma-Dienstleister Vetter sein neues Werk für Sekundärverpackung geplant und gebaut. Sichtbar wird dies am Grundriss des Gebäudes, aber auch an der technischen Ausstattung. Die eingesetzten Blistermaschinen besitzen ein spezialisiertes Zuführsystem für vorgefüllte Spritzen, sind modular aufgebaut, schnell und dabei flexibel.
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Eine große, rote Schleife zierte im September 2009 das Vetter-Werk für Sekundärverpackung am Standort Ravensburg-Süd. Damals weihte Vetter, ein führender internationaler Spezialist für die aseptische Abfüllung von Spritzen, Karpulen und Vials, den Neubau feierlich ein. Der Pharma-Dienstleister ist seither in der Lage, auch die Sekundärverpackung der abgefüllten Liquida auf dem neuesten Stand der Technik anzubieten. Die Kunden, zu denen weltweit führende Pharma- und Biotech-Unternehmen zählen, erhalten somit den gesamten Abfüllungs- und Verpackungsprozess aus einer Hand.
Und das Angebot wird gerne angenommen: Um die 80 Millionen Einweg-Fertigspritzen, die mit weit über 90 Prozent den größten Anteil in der Konfektionierung haben, werden 2010 voraussichtlich verarbeitet. Doch mit dem neuen Werk erweitert Vetter auch sein Angebot in anderen Bereichen: Vor allem bei der Montage und Verpackung von Pens und Autoinjektoren sieht das Unternehmen in der Zukunft Potenzial.
Bereits bei der Planung standen Sicherheit, Qualität und Hygiene im Mittelpunkt: Auf 4000 Quadratmetern Produktionsfläche wurden sieben Verpackungslinien installiert. Diese verlaufen geradlinig nebeneinander und sind durch Sicherheitsglas getrennt. So lässt sich ein linearer Materialfluss umsetzen, der eine Untermischung der verschiedenen Produkte verhindert. Eine Zutrittskontrolle an jeder Linie sorgt für zusätzliche Sicherheit.
Auch in puncto Hygiene gelten hohe Standards: Die gesamte Sekundärverpackung ist dem Hygienebereich F zugeordnet. Material- und Personalschleusen, Kleiderordnung und ein gesteuerter Luftaustausch reduzieren die Zahl der Partikel und garantieren eine hygienische Konfektionierung. Zudem verfügt Vetter über eine Speziallinie für höhere kosmetische Anforderung, etwa für den japanischen Markt.
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