Newsticker November: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Chemikalie ausgetreten – Zwölf Menschen in Klinik

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21.11.2024

Merseburg (dpa/sa) *17:20 Uhr – Einsatz wegen ausgelaufener Chemikalie in Merseburg

Am Güterbahnhof in Merseburg (Saalekreis) läuft wegen einer ausgelaufenen Chemikalie ein größerer Feuerwehreinsatz. Die Feuerwehr Merseburg und Kräfte des Gefahrgutzuges des Landkreises seien am Nachmittag alarmiert worden, sagte Stadtwehrleiter Dirk Grötzsch. Die «Mitteldeutsche Zeitung» hatte zuerst berichtet, dass ein Kesselwagen Flüssigkeit verliere.

Mainz (dpa/lrs) *12:36 Uhr – Technologiestandorte rücken enger zusammen

Die rheinland-pfälzischen Technologiestandorte Mainz, Kaiserslautern und Ludwigshafen sollen künftig enger zusammenrücken und sich für mögliche Kooperationen stärker vernetzen. Geschehen soll das im Rahmen einer neuen Plattform namens «Bio Vation RLP», bei der die Themen Biotechnologie, Lebenswissenschaften und Künstliche Intelligenz (KI) im Fokus stehen.

Es geht etwa darum, Forschende und Unternehmen unterschiedlicher Größe zueinanderzubringen, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die praktische Anwendung zu bringen oder Startups zu unterstützen. Angesprochen werden Vertreter der Pharmabranche sowie Unternehmen aus der roten, weißen und grünen Biotechnologie – Biotechnologie für medizinische, industrielle und landwirtschaftliche Zwecke. In diesen Branchen kann KI, die in Rheinland-Pfalz etwa mit dem Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern prominent vertreten ist, Entwicklungen erheblich beschleunigen.

Mit noch mehr Vernetzung könne Rheinland-Pfalz zu dem Biotechnologie-Standort in Deutschland werden, sagte Dieter Rombach, Vorstandsvorsitzender der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern (SIAK). Birgit Härtle, Vorstandsvorsitzende des Vereins Inno Net Health Economy, einer Art Dienstleistungsplattform der Gesundheitswirtschaft, ergänzte, mit dem Netzwerk könne der Aufbau unnötiger Doppelstrukturen vermieden werden. Eva Wilke, Vize-Präsidentin für Forschung an weißer Biotechnologie beim Chemie-Konzern BASF, sagte, vielversprechende Projekte scheiterten an der Skalierung, also dem Übergang vom Labormaßstab hin zu einer größeren Produktion. Auch hier könne das neue Netzwerk ansetzen.

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