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Ein digitaler Zwilling für die Chemieanlage

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Aber durchgängig muss es sein

„Wenn die Industrie auf ein durchgängiges Sicherheitskonzept setzt, sind die Risiken beherrschbar“, beruhigt Dr. Rolf Reinema, Leiter des Technologiefelds IT-Security bei der zentralen Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Siemens, Corporate Technology (CT). Reinemas Abteilung entwickelt für die Siemens-Geschäftsfelder ausgeklügelte Lösungen zum Schutz vor Cyber-Kriminalität. Diese reichen etwa von Softwarepaketen für den stets aktuellsten Sicherheitsstand bei Unternehmen über Authentifizierungsverfahren und somit ‚Ausweiskontrollen‘ für Maschinen bis hin zu Monitoring-Lösungen, die nahezu in Echtzeit Cyber-Angriffe identifizieren und melden, so dass frühestmöglich Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Um die Frage in der einleitenden Headline zu beantworten: Ja, das digitale Abbild von Anlagen der Prozessindustrie ist keine Vision, vielmehr absehbare Realität. Damit der digitale Zwilling nur zur Optimierung des gesamten Lebenszyklus von Anlagen dient, sollte er gut geschützt werden.

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