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WIG-Schweißanlage Edelstahl-Rohrverbindungen sicher und einfach schweißen

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Auf der Tube in Düsseldorf hat Polysoude erstmals die neue tragbare WIG-Schweißanlage P4 zum automatisierten Orbitalschweißen von Edelstahl-Rohrverbindungen präsentiert.

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Edelstahl-Rohrverbindungen in der High-Purity-Industrie: Orbitalschweißen auf der Baustelle und in der Vorfertigung – „rundum glatt und sauber selbst an der längsten Leitung“
Edelstahl-Rohrverbindungen in der High-Purity-Industrie: Orbitalschweißen auf der Baustelle und in der Vorfertigung – „rundum glatt und sauber selbst an der längsten Leitung“
( Bild: Polysoude )

Sie zeichnet sich durch intuitive Bedienerführung verbunden mit einem modularen Anlagenkonzept aus. Dabei bildet ein großformatiger Touchscreen die Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMS). Über diese laufen sämtliche Interaktionen mit der Anlage, sie gibt über die Software alle Befehle an die interne Elektronik und übermittelt dem Bediener den Stand des Fügeprozesses.

Weitere Besonderheiten der P4 sind die selbständige Anlagenkonfiguration sowie die Auto-Programmierung. Hinzu kommt die Echtzeit-Schweißdatenerfassung für ein reproduzierbares Schweißergebnis: So erkennt die Maschine nicht nur den angeschlossenen Werkzeugtyp (Schweißkopf/-zange), sondern weiß auch, mit welchen Grenzwerten dieser arbeiten kann.

Die Auto-Programmierung übernimmt das Einstellen der Schweißparameter bis ins Detail. Neben den vier Grundparametern (Schutzgas, Schweißstrom, Schweiß- und Drahtgeschwindigkeit) können dies bis zu 30 weitere sein, um alle Möglichkeiten der modernen Orbital-Schweißanlage auszuschöpfen – vom Fügen mit pulsierendem Strom, pulsierender und zum Strom synchronisierter Schweiß- und Drahtgeschwindigkeit sowie deren Kombinationen.

Einstellen wird zum Kinderspiel

Mithilfe der Programmbibliothek oder dem Synergic-Betrieb (Berechnung der genauen Parameter anhand von vorgegebenen Aufgabenstellungen) wird das Einstellen zum Kinderspiel: Dem Bediener bleiben der Werkzeug- und Werkstückwechsel sowie das Eingeben von Grundwerkstoff, Rohrdurchmesser und -wandstärke. Die Schweißanlage schlägt ihm daraufhin in seiner Landessprache nicht nur das beste Fügeprogramm vor, sondern erstellt die komplette Schweißanweisung bis hin zur Dokumentation der Daten. Erkennt der Bediener Schweißfehler, bietet das Expertenmenü der Anlage Hilfestellung.

Die „offene und kommunizierende Bauweise“ der P4 mit ihrer zeitlosen Software-Plattform lässt Spielraum für künftige Funktionen. So ist die Anlage zum Beispiel auch vorbereitet, zu fügende Bauteile mithilfe eines Barcode-Lesegeräts zu erkennen und die dazu passende Schweißanweisung auszuwählen.

Unkomplizierter Einsatz rund um den Globus

Ein weiteres Merkmal der P4 ist ihr unkomplizierter Einsatz auf den Baustellen und in den Vorfertigungen rund um den Globus. Dafür sorgen neben dem geringen Gewicht der Anlage die Bildschirmanzeige in Landessprache sowie die Multi-Spannungs-Automatik für Wechselspannungsnetze von 100, 110, 200 und 230 Volt. Selbst Schwankungen beim Betrieb an langen Zuleitungen oder Stromgeneratoren toleriert die Anlage.

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