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Nachdrücklich warnt Schwibach vor einem irrationalen Wettbewerb zwischen Hart und ISA, deren Technologie nach Ansicht der Anwender nahezu identisch ist. Vielmehr erleben die Anwender derzeit ein Dèjà Vu. „Wir sehen mit großer Sorge, dass zwei Spezifikationen im Raum stehen. Das erinnert uns an die Situation mit dem Feldbus“, so Kuschnerus und nannte die Folgen: „Zwar hat man sich beim Feldbus mit zwei Standards arrangiert, aber letztendlich hat sich dessen Einführung dadurch um ein Jahrzehnt verzögert. Die Kosten trägt der Anwender. Wir wollen Wettbewerb bei Produkten, Preisen und Lösungen, aber nicht beim Standard.“ Die Namur arbeitet daher intensiv daran, die Treiber von WirelessHart und ISA an einen Tisch zu bekommen und eine gemeinsame Lösung zu finden.
Ausblick
Nicht nur bei Wireless-Anwendungen ist also Bewegung gefordert, die Zukunft der Automatisierung bleibt spannend. Nicht nur weil derzeit die Verfahrenstechnik mit neuen Entwicklungen höhere Anforderungen an die Automatisierungstechnik stellen wird, sondern auch weil in den nächsten zehn Jahren ein dreistelliger Millionenbetrag für Migrationsprojekte ausgegeben werden soll. Ob Neuentwicklung oder Altanlage – die sichere Kommunikation bleibt ein entscheidender Faktor und dies in mehrfacher Beziehung. So steht die nächste Namur-Hauptsitzung unter dem Motto „Funktionale Sicherheit“.
Die Autorin ist freie Mitarbeiterin bei PROCESS.
Artikelfiles und Artikellinks
Link: PROCESS-WebTV: Hier finden Sie Interviews und Statements von der Veranstaltung
Link: Webcast: Die neue Dimension der Eigensicherheit – DART
Link: Hier können Sie die Technologie-Roadmap "Prozesssensoren 2015+" herunterladen
Link: Offizielles und Networking: festgehalten in einer großen Bildergalerie
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