Vollautomatisierte Verpackungslinie für Glasampullen

Der Roboter hat alles im Griff

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Pharmagerechte Konzeption

Auch die dem Roboterhandling vor- und nachgelagerten Prozessschritte hat die junge Nordfels-Mannschaft optimal gelöst. Entlang einer Linearförderstrecke befinden sich alle Automatikstationen, beginnend mit der Zuführung und Auffaltung von Fachschachteln und Kartongittern. Es folgt die Roboterhandhabung, nach der es weiter zur integrierten Qualitätssicherung geht. Hier prüft ein stationäres Visionsystem die Anwesenheit der Ampullen. An der nächsten Station übernimmt ein automatisches Handling das Auflegen eines Schaumstofffeldes. Im darauffolgenden Schritt wird vollautomatisch der Beipackzettel beigelegt, ehe die Faltschachtel nach den abschließenden Prozessschritten Verschließen, Wiegen und Etikettieren die Anlage verlässt.

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Bei allen Stationen hat Nordfels auf klare, einfache Abläufe geachtet. Das gilt auch für die Bestückung der Anlage mit den Verpackungsmaterialien, die über manuelle zu befüllende Magazine auf der Rückseite der Stationen sichergestellt ist. Ein weiterer wesentlicher Aspekt bei der Gestaltung der Linie war die Reinigungsfreundlichkeit wie Schaubschläger betont: „Die komplette Anlage ist in Edelstahl gehalten, der Roboter glatt weiß lackiert; der Anschluss des TX60 erfolgte von unten durch den Fuß. Zudem ist die komplette Verkabelung bis zur Achse 5 innerhalb des Roboterarms verlegt. Dank dieser Maßnahmen entspricht die Anlage den Hygiene-Vorgaben der Pharmaindustrie, erreicht die Reinraumklasse ISO 5 und ist leicht zu reinigen.“

Auch steuerungsseitig hat die Nordfels-Mannschaft ein Bedienkonzept realisiert, das den Zugriff auf alle wesentlichen Funktionen per Touchscreen erlaubt. Zudem ist die Anlage auch von Mitarbeitern ohne Robotikkenntnisse kinderleicht zu bedienen, so der Sondermaschinenbauer.

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