Leverkusener Abendgespräch 2013

Chempark-Unternehmen investieren 374 Millionen Euro

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Zudem hat Lanxess gerade die Erweiterung seiner Kresol-Produktion im Chempark fertiggestellt und ein neu errichtetes Reaktionssystem sowie eine zweite, 46 Meter hohe Destillationskolonne in Betrieb genommen. Mit dem Ausbau stehen rund 20 Prozent zusätzliche Kapazität des hochwertigen Zwischenprodukts Kresol für den weltweiten Markt zur Verfügung. 20 Millionen Euro hat Lanxess hierfür investiert. Die Bauzeit betrug rund eineinhalb Jahre. Kresole werden unter anderem im Bereich der Agrochemikalien eingesetzt. Zudem verwendet man sie bei der Herstellung von Vitamin E, Aromastoffen, Harzen und Flammschutzmitteln. Lanxess plant, im Jahr 2013 insgesamt rund 100 Millionen Euro am Standort Leverkusen zu investieren.

Bayer MaterialScience hat zwei Großtanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von drei Millionen Litern in Betrieb genommen. Mit der gesteigerten Lagerkapazität und dem Ausbau auf insgesamt 30 Großbehälter erhöht das Unternehmen die Liefersicherheit für die Kunden. In den bis zu 16 Meter hohen Tanks werden Flüssigkeiten zur Herstellung von Lacken gelagert.

28.100 Mitarbeiter am Standort

Zum Stichtag 30. Juni 2013 waren im Chempark Leverkusen 28.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Stammbelegschaft ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben.

Aus- und Weiterbildung weiterhin mit positivem Trend

Zurzeit bildet Currenta in Leverkusen - als einer der größten Ausbilder im Rheinland - in mehr als 25 Berufen sowie kombinierten Ausbildungs- und Studienprogrammen im naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Bereich insgesamt 1.110 Jugendliche aus. Die Currenta-Fachleute bilden sowohl für den eigenen Bedarf als auch im Auftrag von Bayer, Lanxess, weiteren Chempark-Partner sowie externen Unternehmen im regionalen Umfeld aus. Weitere 43 junge Menschen absolvieren am Standort Leverkusen das seit nunmehr 25 Jahren bestehende und von Bayer initiierte Starthilfeprogramm. Currenta sorgt für die organisatorische und praktische Realisierung des Starthilfe-Programms. Mit der einjährigen Sondermaßnahme werden schwächeren und sozial benachteiligten Jugendlichen wichtige berufliche Schlüsselqualifikationen vermittelt. Im Mittelpunkt des Programms stehen der Ausgleich schulischer Defizite sowie die Förderung von Teamfähigkeit und Sozialkompetenz.

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