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Chemieparkmanagement und Instandhaltung

Chemieparkbetreiber punkten als Instandhaltungsdienstleister

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„Ein großer Zeitfresser ist normalerweise die Einschätzung von Apparaten mit Gebrauchsspuren. Unsere ISGT-Instandhaltungstechniker arbeiteten hier Hand in Hand mit den Kollegen aus anderen Bereichen zusammen. So verfügt die Abteilung Anlagen- und Arbeitssicherheit über eine komplett ausgestattete Prüfeinrichtung, vom Elektromessgerät bis zum Rasterelektronenmikroskop und über lange Erfahrung in der Zusammenarbeit mit dem TÜV. Damit waren alle erforderlichen Werkstoffprüfungen in der Anlage möglich – ohne zeitintensive Koordination externer Anbieter. Bereits kurze Zeit nachdem ein Apparat ausgebaut oder geöffnet wurde, stand deshalb fest, ob er sofort repariert werden muss oder wie lange er weiter verwendet werden kann – inklusive der Abnahme durch den TÜV. Wie geplant konnte die ISGT die Anlage deshalb nach 14 Tagen komplett revisioniert an Vinnolit übergeben – zum vereinbarten Festpreis.“

Instandhaltung mit Strategie und Praxisbezug

Geht es darum, eine fundierte Instandhaltungsstrategie für Anlagen zu ermitteln, klagen viele Unternehmen über wirklichkeitsfremde Berater. Diese würden zwar methodisch sauber vorgehen, am Ende aber unübersichtliche Datenberge produzieren. Aus den Daten ließen sich nur schwer konkrete Handlungsanweisungen ableiten. Gerade aus diesem Grund besetzen Chemieparkbetreiber wie in Gendorf zunehmend dieses Marktsegment.

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Wocadlo erklärt den Hintergrund: „Für unsere Unternehmen am Standort machen wir meist beides: Wir beraten sie bezüglich einer optimalen Instandhaltungsstrategie und wir übernehmen hinterher auch langfristig die Instandhaltung. Entsprechend praxistauglich sind die Instandhaltungskonzepte angelegt, denn wir müssten die Suppe hinterher selbst auslöffeln, wenn wir bei der Strategie nicht sauber arbeiten. Diese Kombination aus Methodenkompetenz und praktischer Erfahrung in der Instandhaltung kommt zunehmend auch bei Kunden außerhalb des Chemieparks gut an.“

Beispielsweise hat ISGT für den Folienhersteller Konrad Hornschuch die Instandhaltungsstrategie mithilfe der RCM-Methodik (Reliability Centered Maintenance) ermittelt, d.h. auf Basis einer Risikobewertung jedes einzelnen technischen Platzes. Bei Konrad Hornschuch heißt es hierzu, dass gerade die Praxiserfahrung von ISGT in der Anlageninstandhaltung die Zusammenarbeit sehr vereinfacht hat. Das Konzept scheint aufzugehen.

* Der Autor ist Leiter Unternehmenskommunikation bei Infraserv Gendorf. Kontakt: Tel.+49-8679-7-0

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