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Beschichtungschemikalien
Die Nachfrage nach Chemikalien für Veredelungsverfahren und Beschichtungen innerhalb der Metallindustrie ist in Finnland ebenfalls traditionell bedeutend. Dieser Zweig konnte seinen Umsatz 2011 um insgesamt 6,0% ausweiten.
Anders als in der Holz- und Papiererzeugung erzielten die Metallbetriebe sowohl in den ersten sechs Monaten (+8,2%) als auch im 2. Halbjahr (+4,1%) Zuwächse. Allerdings waren die Aussichten Anfang 2012 eher mäßig, und die Erzeugung war im Februar um 3,3% geringer als zwölf Monate zuvor.
Bauchemie
Bessere Absatzperspektiven bestehen für die Bauchemie, denn der Umsatz der finnischen Baubranche ist 2010 um 3,3% und 2011 um 11,3% gestiegen und war im Januar 2012 sogar um 18,3% höher als vor Jahresfrist.
Pharmaindustrie
Die Ausgaben für Arzneien und andere Hilfsmittel in Finnland haben sich 2010 laut dem Nationalen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt auf 2.672 Mio. Euro summiert. Das waren 9 Mio. Euro weniger als 2009.
Umwelttechnologie
Zunehmend Finnland ist auch ein bedeutender Abnehmer und Produzent von Chemikalien für den Umweltsektor. Die Wasser- und Abfallwirtschaft des Landes befindet sich generell auf einem hohen Niveau. Mit dem Förderprogramm "Cleantech" will Finnland in den kommenden Jahren zu einem international noch bedeutenderen Standort für Umwelttechnologien werden.
Herausforderung CO2-Reduzierung
Finnland ist ein hoch entwickelter, jedoch mit 5,4 Mio. Einwohnern relativ kleiner Markt. Allerdings können auch die geografische Nähe und die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Finnland und Russland für die Bewertung des Marktes eine Rolle spielen. Zudem sind auch Exportmöglichkeiten nach Schweden und in die baltischen Republiken von Bedeutung. Neue Herausforderungen für die Chemieindustrie dürften sich in Finnland auch im Zusammenhang mit der weiteren Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes ergeben.
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