Handelsblatt-Tagung Chemie 2017

Chemie in der Digitalisierungsklemme?

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Firmen zum Thema

Big Data für den Schiffsbau

Der auf Coatings und Farben spezialisierte Feinchemiekonzern Akzo Nobel wiederum hat die Schiffsindustrie ins Visier genommen. Die Niederländer preisen Intertrac Vison als die erste Big-Data-Lösung an, die es ermöglicht, die Performance einer Antifouling-Beschichtung vorher zu sagen. Auf Basis von 3,5 Milliarden Datenpunkten prognostiziert der Algorithmus die Einsparung an Treibstoff und CO2-Emmissionen die durch den Anstrich einer bestimmten Beschichtung möglich wird – vor dem Auftragen auf den Schiffskörper.

IoT für die Ölindustrie

Und ein besonders ehrgeiziges Ziel verfolgt der indische Konzern Reliance, der im vergangenen Jahr Furore machte, indem er eine Kooperation mit dem amerikanischen Giganten GE bekannt gab. Das Ziel ist nichts weniger, als die Schaffung von IoT-Lösungen für die Öl, Gas, Düngemittel-, Kraftwerks- und Gesundheitsindustrie auf Basis der Cloud-basierten GE-Softwareplattform Predix.

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Die Beispiele zeigen, dass mittlerweile doch einiges in der Chemiebranche in Bewegung gekommen ist. Das Rennen ist wieder offen.

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Über den Autor

 Anke Geipel-Kern

Anke Geipel-Kern

Leitende Redakteurin PROCESS/Stellvertretende Chefredakteurin PharmaTEC, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik