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Strategische Allianz Bayer und BP setzen auf Ölsaat für Biokraftstoffe

Quelle: Bayer 2 min Lesedauer

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Die Ölsaat Camelina soll künftig stärker für die Produktion von Biokraftstoffen genutzt werden. Bayer und BP wollen dafür in Nordamerika einen Markt aufbauen und so die wachsende Nachfrage nach Biodiesel, erneuerbarem Diesel und nachhaltigem Flugkraftstoff bedienen.

Bayer und BP starten eine langfristige, strategische Zusammenarbeit, um die Ölsaat Camelina (Leindotter) unter der Marke Newgold für die Produktion von Biokraftstoffen zu vermarkten.(Bild:  Bayer)
Bayer und BP starten eine langfristige, strategische Zusammenarbeit, um die Ölsaat Camelina (Leindotter) unter der Marke Newgold für die Produktion von Biokraftstoffen zu vermarkten.
(Bild: Bayer)

Biokraftstoffe können als ergänzende Rohstoffquelle eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung des Verkehrssektors spielen, da eine Elektrifizierung nicht in allen Verkehrssystemen realisierbar ist – wie in der Luftfahrt, der Schifffahrt oder dem Schwerlastverkehr. Biokraftstoffe lassen sich aus erneuerbaren organischen Rohstoffen wie Mais, Soja, Raps und Ölsaaten wie Camelina herstellen. Letztere wollen Bayer und BP im Rahmen einer langfristigen strategischen Zusammenarbeit zur Produktion von Biokraftstoffen vermarkten.

Die Unternehmen wollen Camelina zunächst in Nordamerika auf den Markt bringen. Dabei bringt BP seine Expertise in den Bereichen Kraftstoffe und Raffinerie ein, während Bayer seine Erfahrung in der Saatgutentwicklung sowie sein Netzwerk in der Landwirtschaft nutzt. Ziel ist es, einen Markt zu schaffen, der die wachsende Nachfrage für Biodiesel, erneuerbaren Diesel und nachhaltige Flugkraftstoffe bedient – bis 2040 wird fast eine Verdreifachung des Volumens auf etwa 150 Milliarden Liter erwartet.

„Die Kooperation mit BP ermöglicht es uns, Camelina als Kulturpflanze auf den Markt zu bringen und dabei entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu agieren. Damit bieten wir Landwirtinnen und Landwirten mehr Planungssicherheit bei der Entscheidung für den Anbau“, sagt Frank Terhorst, Leiter Strategie und Nachhaltigkeit der Division Crop Science von Bayer.

Das Camelina-Saatgut, das Bayer unter der Marke Newgold vermarktet, soll für Landwirte neue Einnahmequellen schaffen und ihnen gleichzeitig Flexibilität bieten. „Aufgrund der Vielseitigkeit der Pflanze können sie entscheiden, welche Art von Anbau am besten zu ihrem Betrieb passt – sei es innerhalb von Fruchtfolgen oder auf wenig genutzten Flächen, um diese produktiver zu machen und gleichzeitig Vorteile für die Bodenqualität zu erreichen“, teilt Bayer mit. Der Konzern hat Newgold Camelina bereits in den Northern Plains der USA sowie in den kanadischen Regionen Süd-Saskatchewan und Süd-Alberta eingeführt.

Der aus Camelina gewonnene Kraftstoff hat dem Unternehmen zufolge eine niedrigere CO2-Intensität als jener aus fossilen Quellen.

Die strategische Allianz mit BP folgt auf den Erwerb von Camelina-Assets, den Bayer Ende Januar 2025 bekanntgegeben hatte. Während Bayer die Produktion zur Vorbereitung für einen vollständigen Markteintritt intensiviert, laufen derzeit weitere Versuche mit Varianten, die speziell auf lange und kurze Vegetationsperioden angepasst werden.

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