Zuwachs beim Auftragseingang Erfreuliches erstes Quartal für den deutschen Maschinenbau

Quelle: VDMA 1 min Lesedauer

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Der Maschinen- und Anlagenbau ist mit einem soliden Auftragspolster ins Jahr 2025 gestartet. Während das Auslandsgeschäft spürbar zulegte, bleibt die Inlandsnachfrage verhalten – und die wirtschaftspolitische Unsicherheit groß.

Das erste Quartal 2025 war die erste Drei-Monatsperiode seit dem ersten Quartal 2022 mit einem Auftragsplus für die deutschen Maschinenbauer.(Bild:  frei lizenziert / KI-generiert /  Pixabay)
Das erste Quartal 2025 war die erste Drei-Monatsperiode seit dem ersten Quartal 2022 mit einem Auftragsplus für die deutschen Maschinenbauer.
(Bild: frei lizenziert / KI-generiert / Pixabay)

Die ersten Monate des Jahres 2025 sind für den Maschinen- und Anlagenbau erfreulich verlaufen: Im März verbuchten die Unternehmen abermals einen leichten Zuwachs der Aufträge um real 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Dem schwächelnden Inlandsgeschäft (minus 3 %) stand ein Plus von 6 % der Auslandsbestellungen gegenüber. Aus den Euro-Ländern kamen – auch aufgrund von Großaufträgen – insgesamt 19 % mehr Orders, die Nicht-Euro-Länder verbuchten einen Zuwachs von 2 %. „Das Jahr hat gut angefangen, allerdings bleibt die Unsicherheit über die weitere Entwicklung außerordentlich groß – vor allem mit Blick auf die Zollpolitik der USA und mögliche Gegenmaßnahmen“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt.

Nachdem bereits im Januar und Februar leichte Orderzuwächse in die Bücher kamen, ergibt sich nun auch für das gesamte 1. Quartal 2025 ein Orderzuwachs von real 4 % zum Vorjahr. Damit war es die erste Drei-Monats-Periode seit dem ersten Quartal 2022 mit einem Auftragsplus. Die Inlandsbestellungen lagen von Januar bis März um 1 % höher als der Vorjahreswert, das Ausland verbuchte 5 % mehr Bestellungen (Euro-Länder: plus 12 %, Nicht-Euro-Länder: plus 2 %). „Im Auslandsgeschäft sehen wir inzwischen einen Wendepunkt, das Inland bleibt unverändert schwierig. Umso wichtiger ist es, dass die neue Bundesregierung jetzt direkt mutige Reformen zur Stärkung des Standorts einläutet, die wieder zu mehr Investitionen führen“, mahnt Dr. Gernandt.

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