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Tank Storage

Auftakt für den Öltank 4.0: So kommt die Intelligenz ins Tanklager

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Wenn es um die Qualität von Einsatzstoffen, Zwischen- und Endprodukten geht, helfen Füllstandsensoren nur bedingt weiter. Wer es dabei genauer wissen will, kommt um Proben nicht herum. Dabei spielt die Probenahme eine entscheidende Rolle, muss sie doch den gefahrlosen Eingriff in geschlossene Prozesse ermöglichen – und das repräsentativ und totraumfrei.

Dabei helfen Probenentnahmesysteme wie das Smart-FVS-System von Barthel: Mittels eines einfachen Handhebels sei die Entnahme einer fest definierten Flüssigkeitsmenge möglich, erklärt der Hersteller. Für die Probenahme an Tankwagen, die mit Kupplungen nach DIN 28450 ausgestattet sind, bietet der Armaturenspezialist Probenahmeventile an, die einfach an- bzw. zwischengekuppelt werden können. Das Betätigungselement ist Atex-konform und das Absperrorgan TA-Luft zertifiziert.

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Noch ganz dicht in der Pipeline?

Doch nicht nur bei Tanks, auch bei Pipelines ist Vertrauen gut und Kontrolle besser: Käme es in einem 20-Zoll-Rohr zu einem 1 %-Leck, gingen pro Jahr 450 000 Barrel verloren, rechnet der Messtechnikspezialist Krohne vor. Innerhalb von 24 Stunden könnte ein solcher Austritt einen 10 km² großen See kontaminieren.

Produktaustritten auf die Spur kommen können Betreiber dank Krohnes Pipe-Patrol-Pipeline-Überwachungssystems, dass mit einer Zweipunkte-Messung innerhalb kürzester Zeit Lecks entdecken und lokalisieren hilft. Bei Test konnte das System innerhalb von 60 Sekunden eine Leckrate von gerade einmal 1,5 % des Betriebsdurchflusses detektieren und präzise orten. Dabei lauscht Pipe Patrol auf die typischen Signaturen von Leckagen in der Pipeline und kann diese durch Unterschiede in der Laufzeit zwischen den Messpunkten zuverlässig eingrenzen.

So finden Sie die richtige Pumpe

Natürlich stellt das Handling von Ölen und Kraftstoffen besondere Anforderungen: Um auch schmierende Flüssigkeiten sowie scherempfindliche oder aggressive Medien fördern zu können, braucht es die richtigen Pumpen. Hersteller wie Netzsch stellten in Hamburg ein breites Portfolio für Förderaufgaben jeder Art vor. Bei hochviskosen Medien, wie sie im Öl- und Treibstoffsektor typisch sind, gibt es häufig Probleme beim Stripping, also dem restlosen Entleeren von Lagertanks. Häufig bleiben dabei Reste zurück, die das Nutzvolumen des Tanks deutlich verringern.

Um den maximalen Ertrag zu sichern, nutzen immer mehr Unternehmen Schraubenspindelpumpen, die ein gutes Ansaugverhalten mit niedrigen NPSH-Werten kombinieren und eine restlose Leerung selbst von Rohöl- oder Bitumen-Speichern ermöglichen. Anders als Kreiselpumpen haben diese keinen festen Betriebspunkt, sondern arbeiten über das gesamte Viskositätsspektrum bis zu 50 000 cSt mit sehr guten Wirkungsgraden.

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