Achema-Gründerpreis Start-ups erobern die Prozessindustrie

Quelle: MA Alexander Stark 2 min Lesedauer

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Nachhaltigkeit und Digitalisierung prägen als Megatrends nicht nur die Prozessindustrie insgesamt, sondern auch die Liste der Finalisten des diesjährigen Achema-Gründerpreises. Zum vierten Mal suchten Dechema, High-Tech Gründerfonds und die Business Angels Frankfurt-Rhein-Main unternehmerische Wissenschaftler und technologieaffine Gründer.

Start-ups benötigen Ausdauer und ein gutes Netzwerk, um erfolgreich zu sein. Dazu möchte auch der Achema-Gründerpreis beitragen, den die Dechema mit weiteren Partnern vergibt.(Bild:  Dechema / Pietro Sutera)
Start-ups benötigen Ausdauer und ein gutes Netzwerk, um erfolgreich zu sein. Dazu möchte auch der Achema-Gründerpreis beitragen, den die Dechema mit weiteren Partnern vergibt.
(Bild: Dechema / Pietro Sutera)

Die zehn Finalisten des Achema-Grunderpreises stehen fest. Die jungen Unternehmen werden sich und ihre Technologien auf dem Messegelände in Frankfurt / Main bei der Achema 2024 vom 10. bis 14. Juni in der Start-up Area in Halle 6.0 präsentieren und in der Pitch-Session am 12. Juni auf der Green Innovation Stage vorstellen. Bei der Preisverleihung im Anschluss an die Session wird der Gesamtsieger bekanntgegeben, der zusätzlich ein Preisgeld von 15.000 Euro in Empfang nehmen darf.

Das sind die Finalisten des Achema-Gründerpreises 2024:

  • Biosimo will mit Basischemikalien aus erneuerbaren Rohstoffen die Transformation der chemischen Industrie zu mehr Nachhaltigkeit vorantreiben.
  • Cheminnovation hat das KI-Modell Metis entwickelt. Es ermöglicht die automatisierte Strukturaufklärung unbekannter Moleküle anhand von Massenspektren.
  • Co2ol Catalyst setzt einen robusten Katalysator ein, um Methanol aus CO2 herzustellen – auch aus Quellen, die bisher nur mit zusätzlichen Reinigungsstufen nutzbar sind.
  • Eco:fibr hat ein Extraktionsverfahren entwickelt, mit dem aus Resten der Ananaspflanze Zellstoff für die Papier- und Kartonageindustrie gewonnen werden kann.
  • Graph-Co bietet unter dem Markennamen Graph-ID die Digitalisierung und Migration von technischen Flussdiagrammen für die Prozessindustrie an.
  • Inline Process Solutions analysiert Partikelströme in Anlagen inline mit Hilfe einer bildoptischen KI-basierten Sensortechnologie.
  • Labmaite optimiert vollautomatisch die Nährmedien für fermentative Bioprozesse und beschleunigt damit deren Entwicklung.
  • Nanolope bietet vielseitig einsetzbare Dämmmaterialien auf der Grundlage eines Phasenwechselmaterials an.
  • Phabio entwickelt innovative Werkzeuge, Mikroplatten und Analysatoren für das Screening im kleinen Maßstab und mit hoher Durchsatzrate in Pharmazeutik und Biotechnologie.
  • Re.solution recycelt polyesterhaltige Textilien in einem chemischen Verfahren mit erneuerbarer Energie und geringem Wasser- und Chemikalieneinsatz.

Dass Start-ups inzwischen ein fester Bestandteil der Prozessindustrie sind, zeigt die im Vergleich zu den Vorjahren deutlich höhere Zahl an Bewerbungen. Dennoch brauchen Gründer auch heute einen langen Atem und ein gutes Netzwerk. Dazu will der Achema-Gründerpreis beitragen, indem er die Start-ups buchstäblich ins Scheinwerferlicht rückt. Mit der kostenfreien Teilnahme an der Achema haben sie Gelegenheit, ihre Technologien und Produkte der weltweiten Community zu präsentieren und Kontakte zu Lieferanten, Kunden und Kooperationspartnern zu knüpfen.

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