Welthandel

12 Erfolgsrezepte für den Export - Chemieindustrie ist weiterhin top

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Die aufstrebenden Garküchen befinden sich vor allem in den schnell wachsenden ASEAN-Ländern sowie in asiatischen Produktionsländern wie Bangladesch. Auch osteuropäische Staaten, die eng mit der europäischen Wertschöpfungskette verbunden sind, gehören dazu, beispielsweise Rumänien. In den großen lateinamerikanischen Küchen ist hingegen Diätnahrung angesagt. Brasilien und Chile leiden insbesondere unter fallenden Rohstoffpreisen.

Chemieindustrie zählt zu den großen Gewinnern

Bei den Branchen ist der Energiesektor klarer Verlierer und verzeichnet allein in 2015 einen Rückgang beim weltweiten Exportvolumen um 400 Milliarden US-Dollar. Die Chemieindustrie (+270 Milliarden Dollar in den kommenden zwei Jahren), die Elektroniksparte (+233 Milliarden Dollar in 2015-2016) und der Maschinenbau (+227 Milliarden Dollar in 2015-2016) zählen weltweit hingegen zu den Gewinnern.

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Die Chemieindustrie profitiert dabei vor allem von der Erholung des produzierenden Gewerbes und von den sinkenden Energiekosten; die Elektronikbranche erfreut sich einer steigenden Nachfrage aus Asien. Bei den Maschinenbauern sind eine steigende Nachfrage nach Investitionsgütern sowie Produktionsverlagerungen von Industrie- in Niedriglohnländer der Treiber des Zuwachses.

Nach Ansicht der Euler Hermes Ökonomen gibt es zahlreiche Erfolgsrezepte, um in der Exportküche ein wohlschmeckendes Mahl zu zaubern und eventuell zum Sternekoch zu werden. Je nach Land und Branche variieren Zutaten und Gaumen jedoch stark. Der Kreditversicherer hat deshalb die 12 erfolgreichsten Rezepte an konkreten Branchen- und Länderbeispielen ausgeführt.

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