Welthandel

12 Erfolgsrezepte für den Export - Chemieindustrie ist weiterhin top

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Die hungrigste Importnation bleibt die USA. In den kommenden zwei Jahren prognostiziert Euler Hermes für die Vereinigten Staaten zudem zusätzliche Importe in Höhe von 210 Milliarden US-Dollar. Damit rangieren die USA auch bei den künftigen Exportgewinnern vor China (prognostizierter Zuwachs 2015-2016: +200 Milliarden Dollar) und Deutschland (+66 Milliarden Dollar). Auf den weiteren Plätzen bei den stark wachsenden Exportnationen folgen Indien (+63 Milliarden Dollar), Japan (+60 Milliarden Dollar), Großbritannien (+51 Milliarden Dollar), Mexiko (40 Milliarden Dollar), Frankreich (+37 Milliarden Dollar), Südkorea (+32 Milliarden Dollar) und Hongkong (+30 Milliarden Dollar).

China weiter auf dem Vormarsch

Die besten Exportköche sind in den kommenden zwei Jahren nach Ansicht der Euler Hermes Ökonomen China, mit zusätzlichen Exporten von 251 Milliarden Dollar, vor den USA (+162 Milliarden Dollar) und Deutschland abermals auf dem dritten Platz mit zusätzlichen Ausfuhren von geschätzten 112 Milliarden Dollar.

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Auch bei den Exportnationen kommt es nicht nur auf die Größe an – kleinere Restaurants auf Expansionskurs bieten ebenfalls große Potenziale. Euler Hermes hat die globalen Exportnationen deshalb in vier Kategorien unterteilt: Die „All you can eat“-Restaurants (hohe Exportgewinne, hohe Wachstumsraten), die „Gourmet-Tempel“ (hohe Exportgewinne aufgrund ihrer Größe, aber langsameres Wachstum), die „aufstrebenden Garküchen“ (geringe Gewinne, aber sie holen auf) und die „Diätküchen“ (geringe Gewinne, geringes Wachstum).

Vietnam, Kanada und Spanien im Aufwind

„Bei den ‚All you can eatern‘ finden wir neben den Stammgästen wie China, die USA, Japan und Südkorea auch Überraschungsgäste wie Vietnam, Kanada oder Spanien. Diese Länder haben bisher nicht alle auf dem Zettel, sie haben sich aber in den letzten Jahren zu wichtigen Spielern im weltweiten Exportmarkt entwickelt und verzeichnen hohe Wachstumsraten bei den Ausfuhren“, sagte Subran. „Zu den Gourmets gehören Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien, die zwar hohe Exportvolumina verzeichnen, aber ein wesentlich langsameres Wachstum der Realexporte. Zum Teil ist dies der Spezialisierung auf spezielle Branchen oder Zielmärkte geschuldet; viele dieser Staaten exportieren beispielsweise einen Großteil ihrer Waren in ihre Nachbarländer. Zum anderen können sie aufgrund des vergleichsweise hohen Preisniveaus oftmals auch nicht außerhalb ihrer Komfortzone wachsen.“

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