Powtech Technopharm 2025 Wohin geht die Reise für Deutschlands Industrie?
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Die Handhabung von Pulvern, Partikeln und Pellets ist seit jeher nicht immer ganz einfach. Doch nun erschweren auch Randbedingungen, wie eine schwächelnde Wirtschaft und zögernde Investitionen die Situation für viele Unternehmen. Doch gerade das Wissen um den Umgang mit Rohstoffen bietet auch neue Chancen.
Während Märkte für Lebensmittel und Batterierohstoffe expandieren und damit die Nachfrage nach Technologien für die zuverlässige Handhabung wächst, schwächeln Branchen wie die Chemie oder Baustoffe. Zusätzlich erhöhen die Energiepreise, strengere Umwelt- und Lieferkettengesetze sowie Fachkräftemangel und steigende Anforderungen an Produktqualität den Druck auf Betreiber und Anlagenbauer. Beispielsweise werden Partikel kleiner, empfindliche Pellets müssen noch sorgsamer behandelt werden, und feuchte Mischungen erschweren die Handhabung. Zusätzlich sorgen Umwelt- und Arbeitsschutz (Staub, Explosionsschutz, Lärm) sowie Kreislauf- und Recyclinganforderungen für weitere technische und organisatorische Hürden. So beschäftigt sich die Baubranche intensiv mit neuen Lösungen, um die CO2-Emissionen bei der Zementproduktion zu senken. Um Produktionszeiten, Ausschuss und Produktschäden zu reduzieren, ist mehr denn je spezifisches Produkt-Know-how vonnöten. Hier praktikable Lösungen zu finden, ist nicht immer einfach, wo doch der Fachkräftemangel vor der Verfahrenstechnik-Branche nicht halt macht. Daher lohnt sich der Blick auf Simulationsverfahren, eine stärkere Automatisierung oder Remote-Services sowie modulare Systeme mehr denn je.
Und überhaupt: Wie sieht es mit der Exploration von kritischen Rohstoffen aus? Der Critical Raw Materials Act der EU stellt nicht nur die Unternehmen vor neue Herausforderungen. Wenn bis 2030 zehn Prozent der Rohstoffe aus dem europäischen Bergbau stammen, 40 Prozent der Rohstoffe in Europa verarbeitet und 25 Prozent durch Recycling zur Verfügung stehen sollen, sind neue Lösungen gefragt. Es eröffnen sich aber auch neue Optionen, etwa durch neue Anlagen, mit denen seltene Erden, Lithium oder Graphit verarbeitet oder gewonnen werden sollen. Auch wenn solche Projekte nur einen Bruchteil des Bedarfs decken können, ist ein Anfang gemacht. Die zweite Rohstoffquelle liegt quasi auf der Straße. Mit dem Recycling von Batterien, Elektronikschrott und Baustoffabfällen soll ein Großteil an Rohstoffen wiedergewonnen werden. Hier bieten Unternehmen bereits interessante Lösungen.
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