Engineeringsoftware

Wie man mit weniger Details im 3D-Modell mehr Produktivität erzeugt

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Warum Projekte scheitern?

Viele Schnittstellen und Übertragungsfehler bei der Nutzung unterschiedlicher Planungs-Tools führen dann oft zum Scheitern eines Projekts; sie bedeuten in jedem Fall höhere Kosten, längere Projektlaufzeiten und damit auch geringere Margen. Um Projekte noch profitabler als bisher abwickeln zu können, führt kein Weg an der Integration des gesamten Engineering-Prozesses vorbei.

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Nicht zuletzt gilt: Projekte schneller zu realisieren bedeutet, die bereits heute sich abzeichnenden begrenzten Engineering-Ressourcen aufgrund des Fachkräftemangel effizienter nutzen zu können.

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Cadison bietet als vollintegrierte multidisziplinäre ingenieurtechnische Softwarelösung den wesentlichen Vorteil, den gesamten Engineering-Workflow in einem System zu vereinen. Dies gilt sowohl für die nicht grafischen als auch für die grafischen Daten (P&ID, Stromlaufplan, 3D-Modell). Alle Projekt-Mitarbeiter greifen immer auf die aktuellen Daten des Projektes in allen notwendigen Projektansichten und allen Disziplinen zu. Mit Autocad als Basis kann der eigene Workflow flexibel angepasst werden. Die Kataloge sind schnell und effizient auf eigene Unternehmensstandards abgestimmt. Listen, Datenblätter und Isometrien werden automatisch, 2D-Layoutzeichnungen halbautomatisch erzeugt. Dies trägt dazu bei, die Projektzeiten drastisch zu reduzieren.

Diese Erfahrung macht auch der indische Kesselbauer ISGEC (5000 Mitarbeiter), der weltweit Kunden bedient: Seit dem Jahr 2010 arbeitet das Unternehmen mit Cadison. E.S.G. Pragasam, Associate Vice President Engineering bei ISGEC Heavy Engineering ist nach mehreren Jahren praktischer Erfahrung überzeugt, das richtige Planungs-Tool gewählt zu haben: „Cadison ist günstig – in der Investition ebenso wie im Rollout. Unsere Mitarbeiter arbeiten bereits nach drei Tagen Schulung produktiv mit diesem Tool.“ Pragasam berichtet von 10 % Einsparungen bei der Engineering-Zeit, von einer 30 % höheren Design-Produktivität und von beeindruckend 80 % weniger Nacharbeiten aufgrund von Planungsfehlern.

Modulare Intelligenz im Anlagenbau

Dr.-Ing. Irene Senge, Engineering Process Technology, Ziemann Holvrieka, Ludwigsburg, referierte über die modulare Intelligenz im Anlagenbau. Das Unternehmen plant und realisiert schlüsselfertige Brauereianlagen sowie Erweiterungen und Modernisierungen bestehender Brauereien. Jede Anlage vom Sudhaus bis zum Drucktankkeller wird individuell nach den speziellen Bedürfnissen und Wünschen der Kunden geplant und auf Effizienz ausgelegt.

Senge führte aus, dass die Cadison-Intelligenz ihren Weg bis zum Prozessleitsystem finde. Das integrierte Navisworks-Modell erleichtere die Abstimmung vor letzten Veränderungen (wichtig für die Montage). In Navisworks sind die Zeichnungs- und Rohrleitungsstrukturen ebenso erkennbar wie ausgewählte Informationen zu den einzelnen Objekten wie z.B. einer 2-Wege-Armatur. Ihr Fazit: Durch die Nutzung des Navisworks-Modells und durch das Ausblenden nicht relevanter Anlagenteile können spezifische Fragen sehr rasch untersucht werden. „Das bringt Licht ins Dunkel!“

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