150 Jahre BASF Wie es BASF vom Farbenhersteller zum Weltkonzern schaffte
2015 knallen bei der BASF die Sektkorken. Was der Chemiekonzern zur 150-Jahr-Feier alles vorhat? Feiern natürlich und ein Open Innovation Programm, um sich für die Zukunft zu rüsten.
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Ludwigshafen – Auch wenn die deutsche Chemiebranche angesichts der Energiewende und des amerikanischen Schiefergasbooms momentan eher zum Jammern neigt, die BASF wird sich im nächsten Jahr sicher die Laune nicht verderben lassen.
Mit einem großen Jubiläumsprogramm will der Chemiekonzern sein 150jähriges Bestehen feiern und hat dazu ein weltweites Co-Creation-Programm zu den Themen Energie, Ernährung und städtisches Leben ins Leben gerufen. Ziel sei es, etwas Neues anstoßen und ein Jahr lang neue Wege der Zusammenarbeit ausprobieren, sagte Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF auf einer internationalen Pressekonferenz. Am 23. April 2015 findet die offizielle Geburtstagsfeier der BASF in Ludwigshafen statt.
Seit dem Gründungstag am 06. April 1865 hat sich der momentan weltweit größte Chemiekonzern stark verändert und befindet sich, wie Bock betonte, in einem ständigen Transformationsprozess.
„Heute geht es nicht mehr darum neue Moleküle zu finden, sondern für bestehende Moleküle neue Anwendungen zu finden,“ präzisierte er.
Farbenspiele zum Start
Angefangen hat die Geschichte der BASF 1865 mit Farben. Einige Jahre später folgte die Herstellung von Ammoniak in Fabriken, um daraus Düngemittel zu machen. Später kamen Kunststoffe hinzu.
Seitdem hat sich das Portfolio ständig verändert und reicht heute von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. „So viele Jahre erfolgreich zu sein, ist schon eine Leistung an sich. Dies spricht für die Kreativität und Durchsetzungskraft der Mitarbeiter, die bei und für BASF gearbeitet haben und arbeiten“, so Bock.
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