„Grüne“ Armaturen

Wie Armaturen zur Energieeffizienz beitragen und Betriebskosten sparen

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Kommunikation und Diagnose: Standard-Schnittstelle Opos

Die Beispiele zeigen: Armaturenantriebe und Stellungsregler werden zunehmend mit Kommunikations- und Diagnosefunktionen ausgerüstet. Mit Opos Interface offerieren mehrere Partner (Arca, bar und Siemens) eine Standard-Schnittstelle für die zuverlässige und effiziente Verbindung eines intelligenten Stellungsreglers und einem pneumatischen Schub- bzw. Schwenkantrieb.

Die Schnittstelle zeichnet sich aus durch eine kostengünstige Montage, reduzierte Lagerhaltungskosten für Ersatzteile, erhöhte Zuverlässigkeit und Standfestigkeit sowie sicheren Stellungsreglertausch im laufenden Betrieb mittels integrierter Verblockung. Dies gilt besonders bei sicherheitsgerichteten Applikationen.

Die Standard-Schnittstelle ist herstellerunabhängig und bietet Anwendern bei der Auswahl von Produkten hohe Flexibilität. Da die Verrohrung zwischen Stellungsregler und Antrieb wegfällt und die Manometer am Antrieb befestigt sind, ist die Installation mit geringem Aufwand verbunden.

Zur Ermittlung der SIL-Einstufung eines Stellgeräts inklusive Stellungsregler müssen die Ausfallwahrscheinlichkeiten der Komponenten selbst sowie die der mechanischen Verbindungskomponenten betrachtet werden. Bei Opos Interface werden weder Anbauteile noch eine externe Verrohrung benötigt. Durch das Fehlen dieser Verbindungskomponenten wird die Gesamtzuverlässigkeit des Systems wesentlich erhöht.

Fazit: Das Green Engineering beschäftigt auch die Anbieter von Industriearmaturen. Gert Müller, Geschäftsführer Technik & Vertrieb bei Gemü, bekräftigt dies ausdrücklich: „Wir werden zukünftig verstärkt Kostenvorteile durch Energie- und Rohstoffeffizienz für uns und unsere Kunden nutzen.“

* Der Autor ist freier Mitarbeiter bei PROCESS.

(ID:30429670)