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Vakuumpumpen

Welche Vakuumpumpe passt zu welchem chemischen Verfahren?

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Drastische Spareffekte verspricht auch Hoffmann durch den Ersatz der Kombination Dampfstrahl-/Flüssigkeitsringpumpe durch eine trockene Schraubenvakuumpumpe. Doch auch, wer seine Anlage bereits in einem hohen Effizienzlevel wähnt, kann oft noch Verbesserungspotenziale erschließen: „Um die Effizienz zu steigern, eignen sich frequenzgesteuerte Antriebe, durch die die Anlage immer im optimalen Betriebszustand arbeitet und ,vacuum on demand‘ möglich ist“, erläutert Hoffmann. Die aktuelle Ausführung der Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen sei zudem besonders energieeffizient. Spezielle Beschichtungen bei den Schraubenpumpen verlängern die Instandhaltungsintervalle.

Leckage als Sicherheits- und Kostenfalle

Wer Vakuumtechnik anwendet, sollte sich zugleich mit den Aspekten der Lecksuche auseinandersetzen. Das Thema Leckrate ist sowohl unter Sicherheits- als auch unter Kostenaspekten zugleich zu betrachten. Denn es gilt nicht nur, dass das Austreten toxischer oder explosiver Bestandteile eine Gefahr darstellt, „die Leckrate ist auch einer der größten Treiber für das ausgelegte Saugvermögen“, meint Meike Strasheim von Pfeiffer Vacuum.

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Wer seine Leckrate so gering wie möglich hält, schont also Umwelt, Mitarbeiter und seinen Geldbeutel. Kein Wunder, dass Pfeiffer Vacuum neben Vakuumanlagen auch häufig Lecksuchgeräte sowie applikationsspezifische Beratung für Großprojekte beisteuert. Es rechnet sich.

Auf der diesjährigen Comvac werden Vakuumanlagen mit chemietypischen Leistungen wohl nicht zu sehen sein. „Wir stellen eher kleinere Lösungen für Forschung und Entwicklung sowie für den Laborbetrieb aus“, stellt Meike Strasheim klar und fügt an: „Natürlich sind aber auch die Experten für die chemischen Produktionsprozesse vor Ort, die gerne die Verfahrensverbesserungen und Optimierungsmöglichkeiten von Pfeiffer Vacuum aus erster Hand erläutern.“

Spannend dürfte der Austausch über aktuelle Projekte sein, etwa die Vakuumanlage für die Polycarbonat-Erzeugung, die Pfeiffer Vacuum vor vier Jahren nach China geliefert hat. Die Betriebserfahrungen seien sehr gut, meint Heitz und bedauert augenzwinkernd, dass er die 50-Tonnen-Anlage nicht als Exponat in Hannover vorweisen kann.

* Die Autorin ist Fachjournalistin für Technik & Wissenschaft.

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