Wasseraufbereitungsanlage Wasseraufbereitungsanlage in Ägypten darf kein Abwasser produzieren
Das Unternehmen Hager+Elsässer soll ein Chemiewerk in Ägypten mit einer Wasseraufbereitungsanlage ausstatten. Der schwäbische Anlagenbauer erhielt den Auftrag von Uhde, die für das Gesamtprojekt verantwortlich sind.
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Stuttgart, Ägypten – Eine Wasseraufbereitungsanlage von Hager+Elsässer soll in einem Chemiewerk in Ägypten integriert werden. Die Herausforderung für das Unternehmen ist klar definiert: Die Anlage darf kein Abwasser produzieren, sondern muss das Wasser über einen Kreislauf aufbereiten und wieder ins System zurückführen. Dieses Konzept nennt sich Zero Liquid Discharge (ZLD). Die Reinigung des Wassers übernimmt ein Hybrid-Kombinationssystem aus Membran- und Vakuumeindampftechnik.
Nach Fertigstellung sollen 2500 Kubikmeter Wasser pro Tag aufbereitet werden. Die kompletten Rohrbrücken und Membrananlagen bin hin zu Zentrifugen und Pumpstationen werden vorgefertigt auf die Baustelle geliefert. Dabei setzt der Anlagenbauer auf Bauteile aus Titan oder Superduplex, eine hochlegierte Edelstahlsorte.
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