Mikrobiologisch induzierte Korrosion

Wärmeübertrager vor mikrobiologisch induzierter Korrosion schützen

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

Auch der Einsatz von Chrom als Passivschicht schützt vor technischen Problemen, da es nahezu oxidationsfrei ist. Ebenso verhält es sich mit dem erstmals Ende des 19. Jahrhunderts verwendeten Molybdän, das in seiner Widerstandsfähigkeit mit Chrom vergleichbar ist und eine verbesserte Lochkorrosionsbeständigkeit aufweist.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Auch Rohrleitungen, andere Kühlkreisläufe, Kühltürme, Wasser- und Öltanks sowie Offshore-Anlagen zur Öl- und Gasgewinnung sind von dem Korrosionsprozess betroffen. Vielfach ist die Umrüstung von Wärmetauschern auf edlere Werkstoffe zu teuer. Auch können Fabriken, die große Mengen von Flusswasser in ihre offenen Kühlkreisläufen einleiten, diese nicht mit Chemikalien, die die Bakterien abtöten „impfen“, da es einerseits einen immensen Kostenfaktor ausmachen und andererseits die Umwelt zu stark belasten würde.

Instandhaltung von Plattenwärmeübertragern

Die auf Instandhaltung spezialisierte Firma AKK hält es in diesem Fall für sinnvoll und bietet an, die Plattenwärmeübertrager mit einer chemischen Lösung zu füllen, sie eine gewisse Zeit zu spülen und dies in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Durch diese Spülung, die in ihrem pH-Wert vom pH-Wert des Lebensraums der Mikroorganismen abweichen muss, werden sowohl die Mikroorganismen abgetötet, als auch der makroskopische Belag entfernt.

Nach gründlichem Säubern mit entkeimtem Wasser können die Wärmetauscher schließlich wieder an die offenen Kühlungssysteme angeschlossen werden. Es ist bei diesem Prozess wichtig, dass die Abstände zwischen den Spülungen beibehalten werden, da bei zu starker EPS-Verschmutzung Reste der Mikroorganismen im Wärmetauscher zurückbleiben könnten.

* Der Autor ist Geschäftsführer von AKK. Kontakt: Tel. +49-179-5241746

(ID:38411300)