Silicone für Megatrends Wacker plant neuen Produktionsstandort für Siliconspezialitäten in Tschechien

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Der Chemiekonzern Wacker will das Geschäft mit Siliconspezialitäten weiter ausbauen und stellt die Produktion hierfür in Europa neu auf. So soll im tschechischen Karlsbad ein neuer Produktionsstandort für Silicone errichtet werden.

Am neuen Produktionsstandort Karlsbad in Tschechien wird Wacker künftig auch raumtemperaturvernetzende Silicone wie beispielsweise Siliconvergussmassen zum Schutz empfindlicher Elektronikbauteile herstellen.(Bild:  Wacker)
Am neuen Produktionsstandort Karlsbad in Tschechien wird Wacker künftig auch raumtemperaturvernetzende Silicone wie beispielsweise Siliconvergussmassen zum Schutz empfindlicher Elektronikbauteile herstellen.
(Bild: Wacker)

Megatrends wie Elektromobilität und erneuerbare Energien sind auf Silicone angewiesen. Um diesen Bedarf zu decken, plant Wacke Chemie den Bau eines neuen Produktionsstandorts für Siliconspezialitäten in Tschechien. Der Produktionsanlauf soll voraussichtlich Ende 2025 erfolgen. Im ersten Schritt würde der Konzern damit nach eigenen Angaben bis zu 200 Arbeitsplätze schaffen. Das Investitionsvolumen liegt im niedrigen dreistelligen Millionen Euro-Bereich.

Die neue Fertigungsstätte in Karlsbad soll die bereits bestehenden deutschen Verbundstandorte Burghausen und Nünchritz sowie den Standort in Pilsen, der auf den Anwendungsbereich Elektromobilität spezialisiert ist, ergänzen. „Karlsbad wird ein wichtiges Standbein für unsere Siliconaktivitäten in Europa, speziell was die Herstellung von maßgeschneiderten Siliconcompounds angeht. Damit schaffen wir wichtige Voraussetzungen, um unsere Produktionsprozesse weiter zu optimieren und uns im Verbund aus vier Standorten noch flexibler aufzustellen. Unsere Kunden profitieren von spezifischen Produktlösungen – zuverlässig, hocheffizient und in bester Qualität“, sagt Wacker-Vorstandsmitglied Christian Kirsten.

Bei der Errichtung des neuen Standorts in Karlsbad kooperiert Wacker mit dem US-amerikanischen Immobilienentwickler Panattoni. Die Arbeiten zur Erschließung des Geländes sollen in Kürze beginnen. Die Bauarbeiten für das Gebäude sollen vorbehaltlich der Zustimmung der Behörden im zweiten Quartal 2024 starten. Eigentümer des 23.000 Quadratmeter großen Grundstücks und des künftigen Produktionsgebäudes am Ortsrand von Karlsbad ist der tschechische Immobilienkonzern Accolade.

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