Neubewertung des Jahresziels Wacker passt Prognose an – Unsicherheiten belasten Geschäft

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Gedämpfte Marktdynamik, globale Unsicherheiten und schwache Nachfrage zwingen zur Kurskorrektur: Wacker Chemie reagiert auf globale Unsicherheiten und dämpft in seinen Quartalszahlen die Erwartungen für 2025.

Makroökonomische Unsicherheiten und schwache Nachfrage belasten das Geschäft von Wacker.(Bild:  Steffen Wirtgen / Wacker Chemie)
Makroökonomische Unsicherheiten und schwache Nachfrage belasten das Geschäft von Wacker.
(Bild: Steffen Wirtgen / Wacker Chemie)

Wacker Chemie hat seine vorläufige Zahlen für das 2. Quartal 2025 veröffentlicht. Demnach liegt der Konzernumsatz des 2. Quartals 2025 mit 1,41 Milliarden Euro leicht unter dem des Vorjahresquartals (1,47 Milliarden Euro). Das Ebidta ist von 155 Millionen Euro auf 114 Millionen Euro gesunken. Diese Werte liegen allerdings im Rahmen der aktuellen Markterwartungen, die sich für den Konzernumsatz im Schnitt auf 1,45 Milliarden Euro und für das Ebitda auf 119 Millionen Euro belaufen (Quelle: Vara Research, 16. Juli 2025).

Auf Basis aktueller Abschätzungen hat Wacker zudem eine Änderung seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2025 vorgenommen. Das Unternehmen rechnet demzufolge mit einem Konzernumsatz in der Bandbreite von 5,5 Milliarden Euro bis 5,9 Milliarden Euro (bisherige Prognose: 6,1 Milliarden Euro bis 6,4 Milliarden Euro). Das Ebitda des Gesamtjahres wird nun zwischen 500 Millionen Euro und 700 Millionen Euro erwartet (bisherige Prognose: 700 Millionen Euro bis 900 Millionen Euro). Die aktuellen Markterwartungen liegen für den Konzernumsatz bei im Schnitt 5,8 Milliarden Euro und für das Ebitda bei rund 670 Millionen Euro (Quelle: Vara Research, 16. Juli 2025). Das Unternehmen erwartet nun einen in etwa ausgeglichenen Netto-Cashflow (bisherige Prognose: positiv, deutlich über Vorjahr).

„Ausschlaggebend für unsere reduzierten Erwartungen sind die anhaltenden makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten, die eine schwache Nachfrage unserer Kunden in zahlreichen Anwenderbranchen nach sich ziehen. Eine Erholung ist bislang nicht erkennbar“, sagt Christian Hartel, Vorstandsvorsitzender von Wacker. Ein weiterer Grund für die Anpassung ist die ungünstige Entwicklung der EUR / Dollar-Wechselkurse seit Beginn des 2. Quartals und die Erwartung, dass das aktuelle Wechselkursniveau anhalten wird. Im Bereich Polysilicium hatte Wacker zudem erwartet, dass sich im Jahresverlauf die handelspolitischen Unsicherheiten auf dem US-Markt für Solar-Polysilicium auflösen und sich die Nachfrage erholt. Diese Entwicklung ist bislang ausgeblieben. In der Konsequenz hat das Unternehmen umfassende Maßnahmen zu Kosteneinsparungen und zur Verbesserung des Cashflows initiiert.

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