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„Natürlich ist das noch nicht genug, um den Bedarf am Markt zu befriedigen“, gab Bayer Material Science Vorstandsvorsitzender Patrick Thomas bekannt. „Aber wir haben ein patentgeschütztes Verfahren und es ist noch offen, ob wir der alleinige Hersteller dieses Polyols sein werden. Möglich wäre auch, die neue Technik in Lizenz zu geben.“
Zufriedene Gesichter aller Orten: Bayer freut sich über positive Resonanz und die Möglichkeit wertvolles Erdöl einzusparen. Die RWTH-Aachen kann im Bereich der Grundlagenforschung glänzen, und RWE hofft, die Technologie für die CO2-Abscheidung im Kraftwerk zum Einsatz zu bringen. Ob der Abgas-Schaumstoff aber echte wirtschaftliche Bedeutung bekommt oder Schaumschlägerei bleibt, wird sich zeigen müssen. Träumen jedenfalls ist erlaubt. Demnächst vielleicht auf einer Matratze aus CO2.
Kunststoff aus Abgas
Neuer Produktionsanlage soll CO2 als Rohstoff für PUR–Schäume nutzen
* Der Autor ist Redakteur der PROCESS.
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