Nachhaltige Chemieproduktion Rohbau steht: Vink Chemicals erreicht nächste Bauphase in Schwerin

Quelle: Vink Chemicals 1 min Lesedauer

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Mit dem Abschluss des Rohbaus nimmt der neue Vink-Chemicals-Standort in Schwerin weiter Form an. Im Industriepark Göhrener Tannen entsteht nicht nur eine moderne Produktionsstätte für Konservierungsmittel, sondern auch eine Anlage zur Energiegewinnung aus regionalen Reststoffen.

Mit einem Richtfest in Schwerin hat Vink Chemicals am 22. Mai 2025 die Fertigstellung des Rohbaus am dritten Produktionsstandort in Deutschland gefeiert – im Bild das Management des Unternehmens.(Bild:  Vink Chemicals)
Mit einem Richtfest in Schwerin hat Vink Chemicals am 22. Mai 2025 die Fertigstellung des Rohbaus am dritten Produktionsstandort in Deutschland gefeiert – im Bild das Management des Unternehmens.
(Bild: Vink Chemicals)

Am 22. Mai 2025 hat Vink Chemicals die Fertigstellung des Rohbaus für seinen neuen Produktionsstandort gefeiert. Im Industriepark Göhrener Tannen, südlich des Schweriner Zentrums, entsteht derzeit der dritte Produktionsstandort des Familienunternehmens in Deutschland – mit rund 50 neuen Arbeitsplätzen.

Am jüngsten Produktionsort wird das Unternehmen Aktivsubstanzen zur Konservierung von technischen Produkten synthetisieren und deren Mischungen herstellen. Ein besonderes Highlight am Standort Schwerin ist die Anlage zur Herstellung von hochwertiger Pflanzenkohle aus Reststoffen. Als Nebenprodukte erzeugt die Pflanzenkohleanlage Prozessdampf, Wärme und elektrischen Strom und deckt einen Anteil am Eigenbedarf für die Produktion der Chemikalien. Darüber hinaus kann sie auch die ansässigen Unternehmen mit Nahwärme und Strom versorgen. Aktuell ist die skalierbare Installation darauf ausgelegt, bis zu 30 % des Energiebedarfs zu decken – mit der Option auf einen weiteren Ausbau zu einem späteren Zeitpunkt. Das geplante Potenzial der CO2-Senkung ist laut Unternehmensangaben für die Chemieproduktion in Deutschland bisher einzigartig.

Zur Herstellung der Pflanzenkohle greift Vink Chemicals auf nachhaltige Rohstoffe zurück, darunter sogenanntes Waldpflege- und Säge-Restholz aus der Region: Es wird als Brennstoff für den Biomassedampferzeuger verwendet. Für die drei Pyrolyse-Anlagen nutzt das Unternehmen naturbelassenes Restholz, u.a. aus der Produktion von Kabeltrommeln, das von ansässigen Unternehmen zugeliefert wird.

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