Der VCI, Nesté, FMC Corporation, CC Pharma, die GDCh sowie das Institut für nachhaltige Wasserstoffwirtschaft und das IZB haben ihre Führungsriegen neu besetzt. PROCESS fasst die aktuellen Personalmeldungen für Sie zusammen.
Dr. Christian Hartel von Wacker Chemie wurde neu ins Amt des Vizepräsidenten und damit in den VCI-Vorstand gewählt.
(Bild: VCI)
Das VCI-Führungsteam wurde neu aufgestellt: Die Mitglieder wählten Christian Hartel (Wacker Chemie) ins Amt des VCI-Vizepräsidenten. Zum Vorstand gehören darüber hinaus Präsident Dr. Markus Steilemann (Covestro), die Vizepräsidenten Dr. Martin Brudermüller (BASF) und Carsten Knobel (Henkel) sowie Schatzmeister Dr. Henrik Follmann (Follmann Chemie). Das Präsidium verstärken ab sofort Julia S. Schlenz (Dow) und Bill Anderson (Bayer).
Als Mitglieder des Präsidiums wurden Martin Babilas (Altana), Belén Garijo (Merck), Reinhold von Eben-Worlée (Worlée-Chemie) und Sabine Herold (Delo Industrie Klebstoffe) in ihrem Amt bestätigt. Dem Präsidium gehören weiterhin an: Hubertus von Baumbach (Boehringer), Dr. Henrik Follmann (Follmann Chemie), Dr. Wolfgang Große Entrup (VCI), Dr. Christian Kohlpaintner (Brenntag), Christian Kullmann (Evonik) und Matthias Zachert (Lanxess).
Wechsel in der Konzernleitung von Nestlé
Nach neun Jahren als Chief Executive Officer von Nestlé Health Science wird Greg Behar Nestlé zum 31. Dezember 2023 verlassen. Behar hat dazu beigetragen, Nestlé Health Science als führendes Unternehmen für gesundheitsunterstützende Produkte zu positionieren. Er trieb die Erweiterung des Portfolios mit Blick auf attraktive langfristige Trends voran und unterstützte die Expansion des Geschäfts in neue geografische Regionen.
Der Verwaltungsrat hat Anna Mohl, derzeit Leiterin des Bereichs International Business bei Nestlé Health Science, per 1. Januar 2024 zur CEO von Nestlé Health Science sowie zur Generaldirektorin und zum Mitglied der Konzernleitung von Nestlé ernannt. Mohl ist seit mehr als 20 Jahren bei Nestlé tätig. Zu Beginn ihrer Karriere bekleidete sie Marketing- und Innovationsfunktionen bei Gerber, dem US-amerikanischen Geschäft für Säuglingsnahrung von Nestlé. Im Jahr 2010 stieß sie zu Nestlé Health Science, wo sie in den Vereinigten Staaten sowohl das Marketing als auch den Vertrieb von medizinischer Ernährung leitete, bevor sie CEO von Nestlé Health Science USA wurde. Im Januar 2021 wurde sie zur Leiterin des globalen Geschäfts von Nestlé Health Science außerhalb der USA befördert.
Der Verwaltungsrat von hat außerdem beschlossen, David Rennie, Leiter von Nestlé Coffee Brands und Mitglied der Konzernleitung von Nestlé, mit Wirkung zum 1. Januar 2024 zum Generaldirektor zu befördern. „Die Aufwertung der Rolle spiegelt die wachsende strategische Bedeutung von Kaffee als eine der Wachstumssäulen von Nestlé wider“, hieß es in einer Unternehmensmitteilung. Rennie habe die Führungsposition des Konzerns im Kaffeesektor weiter gestärkt, indem er profitables Wachstum, strategische Partnerschaften und Marktanteilsgewinne vorangetrieben hat.
FMC Corporation ernennt neue Personalchefin
Die FMC Corporation hat bekannt gegeben, dass Jacqueline Scanlan zum Executive Vice President und Chief Human Resources Officer (CHRO) ernannt wurde. Scanlan soll die globale Personalabteilung leiten und die Verantwortung für die globale Diversity, Equity and Inclusion (DEI) Strategie und das Team von FMC übernehmen. Sie wird an Mark Douglas, FMC President und Chief Executive Officer, berichten.
Scanlan ist eine erfahrene Personalerin mit über 25 Jahren Erfahrung in multinationalen Unternehmen verschiedener Branchen. Sie kommt von Axalta Coating Systems zu FMC, wo sie seit 2021 als Senior Vice President und CHRO tätig war. Sie hatte leitende Positionen im Personalwesen bei mehreren führenden Unternehmen inne, darunter Haemonetics Corporation, Novo Nordisk und Campbell Soup Company. Scanlan trat am 25. September 2023 in das Unternehmen ein. Sie übernimmt die Rolle, die zuvor Kyle Matthews innehatte, der Anfang des Jahres verstorben ist.
Professorin Dr. Stefanie Dehnen vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird zum 1. Januar 2024 Präsidentin der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). In ihrer zweijährigen Amtszeit möchte sie die GDCh weiter öffnen und auf ihrem Weg zu einer modernen, vielfältigen und international ausgerichteten Fachgesellschaft voranbringen.
Dehnen wurde in der konstituierenden Sitzung des neuen GDCh-Vorstands am 4. September 2023 einstimmig zur künftigen Präsidentin gewählt. Sie folgt auf Professor Dr. Karsten Danielmeier, Covestro, der das Amt turnusgemäß für zwei Jahre innehatte und nun Stellvertretender Präsident wird. Komplettiert wird das Präsidium durch Juniorprofessorin Dr. Sabine Becker, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, die ebenfalls Stellvertretende Präsidentin wird. Neuer Schatzmeister wird Dr. Franz von Nussbaum, Nuvisan ICB.
Stand: 08.12.2025
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Dehnen schloss 1996 ihr Chemiestudium an der damaligen Universität Karlsruhe, einer der Vorgängereinrichtungen des KIT, mit der Promotion ab. Nach einem Postdoktorat in der Theoretischen Chemie habilitierte sie sich 2004 für das Fach Anorganische Chemie. Von 2006 bis 2022 war sie W3-Professorin für Anorganische Chemie an der Philipps-Universität Marburg und Direktorin im Wissenschaftlichen Zentrum für Materialwissenschaften (von 2012 bis 2014 als geschäftsführende Direktorin). Seit 2022 ist sie Professorin für Informationsbasiertes Materialdesign und Nanowissenschaften und geschäftsführende Direktorin des Instituts für Nanotechnologie des KIT. Dehnen ist gewähltes Mitglied des Fachkollegiums für Molekülchemie der DFG und Editor-in-Chief der Zeitschrift Inorganic Chemistry (ACS). Sie gehört etlichen Editorial Boards an und ist Mitglied mehrerer nationaler und internationaler Akademien wie der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der European Academy of Sciences. Stefanie Dehnen wurde mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter unter anderem der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG und der Alfred-Stock-Gedächtnispreis (heute Marianne-Baudler-Preis) der GDCh. Im Jahr 2022 erhielt sie einen ERC Advanced Grant des European Research Council. Sie ist seit 2020 im Vorstand der GDCh (2020-2021 als Vizepräsidentin) aktiv und war von 2014 bis 2022 Mitglied im Vorstand der Wöhlervereinigung für Anorganische Chemie der GDCh (2018-2022 als Vorsitzende).
Neue Direktorin am Institut für nachhaltige Wasserstoffwirtschaft
Am neuen Institut für nachhaltige Wasserstoffwirtschaft (INW) des Forschungszentrums Jülich wird eine weitere wichtige Position besetzt. Ab dem 1. Oktober ist Prof. Dr. Regina Palkovits Direktorin am INW und übernimmt die Leitung des Institutsbereichs Katalysatormaterialien (INW-2). Sie hat zugleich einen Lehrstuhl für Heterogene Katalyse und Technische Chemie am Institut für Technische und Makromolekulare Chemie der RWTH Aachen. Das INW bildet den Kern des Helmholtz-Clusters Wasserstoff (HC-H2).
Palkovits, die unter anderem bereits den Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten hat, reizt die besondere Herausforderung, die das INW mit sich bringt. „Das INW bietet die hochspannende Möglichkeit, neuartige Wasserstoff-Technologien von der Grundlagenforschung bis in die Anwendung zu bringen. Wir leisten in Deutschland exzellente Grundlagenforschung und haben auf vielen Gebieten die Technologie-Führerschaft. Nun ist es genau so wichtig, die gewonnenen Erkenntnisse in die Anwendung zu bringen, damit wir am Ende von unserer Führungsrolle profitieren.“
Als Chemie-Ingenieurin war die Nähe zur Anwendung Teil ihres Studiums. Mit ihrer Promotion am Max-Planck-Institut für Kohleforschung und ihrer Professur an der RWTH Aachen hat Palkovits viel Grundlagenforschung betrieben, dabei aber die Anwendbarkeit der neuen Technologien nie aus den Augen verloren. Katalysator-Technologien sind der Schwerpunkt von Palkovits Forschung. Katalysatoren bezeichnet sie als Partnervermittler für Moleküle. Darum geht es bei der chemischen Speicherung von Wasserstoff: Wasserstoff-Moleküle gehen bei der Katalyse eine Bindung mit anderen Molekülen ein. Die so entstehende Verbindung erleichtert das Speichern, Lagern und Transportieren von Wasserstoff.
Als erstes will die neue Direktorin ihr neues Team in Jülich aufbauen und zeitnah die ersten Stellen ausschreiben, um anschließend in die wissenschaftliche Arbeit einzusteigen. Mit Prof. Dr. Regina Palkovits und Prof. Dr.-Ing. Andreas Peschel sind die Institutsbereiche 2 und 4 am INW besetzt. Die Berufungsverfahren für das INW-1 und das INW-3 laufen.
In der Geschäftsleitung von CC Pharma gibt es personelle Veränderungen: Vom bisherigen Führungs-Team um Denise Faltischek und Helder Guerreiro verlässt Klaus Becker das Unternehmen. Ihm folgt Mathias Bossen, der bislang bei CC Pharma den Einkauf verantwortet.
Bossen (52) ist seit über 20 Jahren in unterschiedlichen Funktionen in der Pharmabranche tätig und ein echter Branchenkenner. Nach seiner Bundeswehrzeit war der gelernte Kaufmann bei Procter & Gamble in der Produktionsplanung und Logistik tätig, bevor es ihn in die Pharma-Welt verschlug. Dort knüpfte er als Einkaufsleiter und Chief Procurement Officer ein großes Netzwerk. Die letzten zwölf Jahre war er bei einem der deutschen Pharma-Importeure tätig. Im März 2022 kam er zu CC Pharma und verantwortet dort bislang als Head of Purchasing and Productmanagement den kompletten Einkauf der Import-Arzneimittel und das Produktmanagement.
Dr. Peter Hanns Zobel, Geschäftsführer des IZB, nimmt seinen Abschied
Nach 27 Jahren Tätigkeit als Geschäftsführer des Innovations- und Gründerzentrums für Biotechnologie (IZB) gibt Dr. Peter Hanns Zobel bekannt, dass er das IZB im März 2024 verlassen wird. In dieser Zeit hat er das IZB von seinen Anfängen im Jahr 1995 bis heute zu einem beeindruckenden 26.000 Quadratmeter großen Zentrum für Biotech-Startups aufgebaut und weiterentwickelt. Dr. Zobel blickt auf eine lange und erfüllte Karriere beim IZB zurück, in der er etwa 250 Start-ups bei ihrer Gründung und Ansiedlung in Martinsried und Weihenstephan unterstützte.
„Ich war immer begeistert von dem Gründergeist und der Innovationskraft unserer Start-ups. Gemeinsam mit unseren Firmen haben wir einen Standort für den Freistaat Bayern geschaffen, der so fruchtbar ist, dass sich hier viele Entrepreneure sehr erfolgreich entwickeln konnten. Viele Multiplikatoren der Biotech-, aber auch aus der Pharma- und VC-Branche kommen seit vielen Jahre nach Martinsried und vernetzen sich mit den innovativen UnternehmerInnen“, so Zobel über sein Lebenswerk.