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Vakuumtechnik

Vakuumtechnik: Energieeinsparung, Umweltfreundlichkeit und Condition Monitoring im Fokus

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Alt gegen neu

In jeder Branche stellt sich aus Sicht der besonders innovationsfreudigen Hersteller im Grunde die gleiche Herausforderung: Wie bekommt man den Betreiber dazu, sich die neueste Technologie zuzulegen, um beispielsweise Energie einzusparen bzw. die Qualität des Prozesses oder des Produktes zu verbessern?

Edwards Vacuum hat dazu im Februar die Kampagne „Eintauschen, Aktualisieren, intelligent Pumpen“ gestartet: Auf diese Weise können Betreiber ihre alte Vakuumpumpe eintauschen und im Gegenzug eine neue GXS-Trockenvakuumpumpe wesentlich kostengünstiger erwerben. Der Vorteil liege auf der Hand, meint Market Sector Manager Marinella Varallo: „Dank der Möglichkeit zum Eintausch alter Vakuumpumpen gegen GXS-Systeme erhalten Kunden noch einfacher innovative Vakuumtechnologie zur Steigerung der Effizienz ihrer Prozesse.“

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Konkret können die Betreiber Vakuumpumpen beliebiger Fabrikate und Spezifikationen gegen eine neue trockenlaufende GXS-Schraubenpumpe oder gegen eine Pumpen-/Boosterpumpen-Kombination von Edwards eintauschen. Außerdem erhalten sie einen Tag lang Unterstützung bei der Inbetriebnahme durch einen erfahrenen Außendienstmitarbeiter: Er berät bei der optimalen Einrichtung der Pumpe, überprüft die Montage und gibt eine Einführung zur Bedienung.

Turbopumpe für Sputteranlage

Oerlikon Vacuum hat im April 2011 die Turbomolekular-Vakuumpumpen „Mag integra“ vorgestellt und berichtet nun von ersten Großaufträgen: So hat Kingyoup, ein Hersteller von Vakuum-Sputteranlagen, eine ganze Reihe von Pumpen und Messinstrumenten der Kölner Vakuumspezialisten erworben – und nun auch die neue Turbomolekular-Vakuumpumpe. Mit einer Standzeit von bis zu 80 000 Betriebsstunden setze diese flexible, robuste und fast wartungsfreie Turbopumpe den Maßstab in ihrer Klasse und werde die Betriebszeit des Sputtersystems nochmals verlängern, zeigt sich der Kingyoup überzeugt.

Die Mag integra zeichnet sich durch ein sehr hohes Saugvermögen in den Pumpenklassen von bis zu 2000 l/s und einen hohen Gasdurchsatz aus. Durch die kürzere Auspumpzeit reduzieren sich die Zykluszeiten, weshalb der Betreiber in der gleichen Zeit mehr Prozesse durchführen könne als je zuvor, so Oerlikon.

Die robusten Pumpen sind zudem beständig gegen Prozesspartikel und Stäube, eignen sich für den Einsatz in rauen industriellen Umgebungen und fügen sich dank des flexiblen Designs mit integrierter Elektronik in die Anlagenumgebung ein. Der magnetisch gelagerte Rotor ermögliche zumeist einen wartungsfreien Betrieb über die ganze Lebensdauer. Weil die Fertigungsanlagen nicht mehr für einen Pumpenservice abgestellt werden müssen, erhöhen sich die effektive Betriebszeit und die Wirtschaftlichkeit.

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