Industrie 4.0 Top oder Flop? 4 Fakten über SAP Leonardo
Wer sich mit Digitalisierung und Industrie 4.0 beschäftigt, stößt früher oder später auf SAP Leonardo. Ist das „Digital Innovation System“ der Walldorfer Softwareschmiede SAP der große Wurf oder alter Wein in neuen Schläuchen? Unser SAP-Experte lüftet das Geheimnis hinter dem klingenden Namen.
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Die erste Frage, die man sich stellt ist, woher kommt der Name SAP Leonardo? Der Name basiert tatsächlich auf Leonardo da Vinci. Als Maler, Bildhauer, Architekt, Ingenieur und Philosoph verfügte da Vinci angeblich über einen Intelligenzquotienten von über 220, was ihm diverse wegweisende Erfindungen ermöglichte. Er besaß Innovationskraft über verschiedene Disziplinen hinweg. Dieser interdisziplinäre Ansatz soll das vor knapp 600 Jahren verstorbene Universaltalent mit dem SAP Leonardo Innovationsportfolio verbinden. Das Ziel des neuen ganzheitlichen Ansatzes von SAP Leonardo besteht darin, Unternehmen und öffentliche Organisationen in ihrer gesamten digitalen Innovationsstrategie zu unterstützen.
1. SAP Leonardo ist keine neue Software
Um die Einordnung besser zu verstehen, schauen wir uns zunächst die Digital-Core-Strategie von SAP genauer an. Damit Unternehmen Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und Güter digitalisiert betreuen können, hat SAP S/4HANA, die neuste Generation ihrer ERP-Anwendung und SAP Leonardo entwickelt. Letzteres bezeichnet ein Portfolio, das Innovationstechnologien als „Digital Innovation System“ bündelt, um Menschen, Dinge und Prozesse zu vernetzen.
Ziel dabei ist es, die digitale Transformation mit neuesten Technologien und Services kombiniert in einem intelligenten (Cloud- basierten) System zu unterstützen, um Innovationen und Geschäftsmodelle schneller umsetzen zu können. Hierfür wurde das SAP-Leonardo-Portfolio in folgende Kernbereiche aufgeteilt: Internet der Dinge, IoT, Maschinelles Lernen, Analytik, Big Data und Blockchain. Wobei das IoT-Portfolio aktuell sicherlich das umfangreichste Angebot enthält und auf die angrenzenden Bereiche wie Maschinelles Lernen sowie Big-Data-Analyse unmittelbar zugreift.
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