Doppelter Feuerwehreinsatz Tödlicher Arbeitsunfall und Gasalarm in Heilbronn
Am Dienstag, 21. September, ist ein Arbeiter in Heilbronn bei der Reinigung von Katalysatoren tödlich verunglückt. Am gleichen Tag sind in einer Heilbronner Chemiefirma 37 Kubikmeter Salzsäuredämpfe über die Deckenventilatoren ins Freie gelangt, die Polizei geht von einem Bedienfehler aus.
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Heilbronn – Am Dienstag, 21. September, kam es in Heilbronn zu einem tödlichen Arbeitsunfall: Nur noch tot konnte ein Arbeiter nach einem Unfall auf dem Gelände einer Heilbronner Firma in der Lichtenberger Straße geborgen werden. Der 51-Jährige arbeitete am Vormittag in fast 70 Metern Höhe auf einer Arbeitsplattform, wo er Katalysatoren reinigte. Aus unbekannten Gründen stürzte er knapp 40 Meter in die Tiefe. Dem Notarzt gelang es nicht mehr, ihn zu reanimieren. Bei dem Mann handelt es sich um einen Arbeiter einer Fremdfirma. Die Berufsfeuerwehr Heilbronn, die mit einem Gerätezug anrückte, barg die Leiche, transportierte sie zunächst mit einem Bergetuch an eine geeignete Stelle, wo sie mit einer so genannten Schleifkorbtrage die restlichen 30 Meter abgeseilt werden konnte. Die Kripo Heilbronn hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gefahrgutaustritt in einer Heilbronner Chemiefirma
Wie die Feuerwehr Heilbronn mitteilt, kam es am Morgen des 21. Septembers zudem zu einem Gefahrgutaustritt in einer Heilbronner Chemiefirma. Gegen 07:09 Uhr ging in der Feuerwehrleitstelle ein Alarm eines automatischen Feuermelders ein. Auf der Anfahrt der Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung weithin sichtbar, worauf weitere Kräfte nachgefordert wurden.
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