Effiziente Katalysatoren Thyssenkrupp und BASF unterzeichnen Entwicklungsvereinbarung zu Dehydrierungstechnologie
Zum Ausbau ihrer Zusammenarbeit beim Star-Prozess haben Thyssenkrupp und BASF eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet. Bei diesem eigens vom deutschen Anlagenbauer entwickelten Dehydrierungsprozess wird unter Einsatz eines besonders stabilen Katalysators Propylen aus Propan bzw. Isobutylen aus Isobutan hergestellt.
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Essen; Ludwigshafen – Durch gezielte Verbesserungen des Katalysators und der Anlagenauslegung soll das Star-Verfahren hinsichtlich Ressourcen- und Energieverbrauch deutlich effizienter werden. Hierfür haben BASF und Thyssenkrupp nun eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet. Bei dem Anlagenbauer liegt der Schwerpunkt auf der Verfahrensentwicklung, während sich das Chemieunternehmen auf Katalysatorentwicklung konzentriert. Anlagenbetreiber sollen so künftig von niedrigeren Investitions- und Betriebskosten sowie geringeren CO2-Emissionen profitieren.
Der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit beim deutschen Chemiekonzern liegt vor allem auf Themen wie der Reduzierung des Edelmetallgehalts. So sollen nicht nur die Katalysatorkosten reduziert, sondern auch eine höhere Selektivität erzielt werden.
Propylen zählt zu den Chemikalien mit den höchsten Produktionsmengen weltweit – Tendenz steigend. Das Produkt wird häufig als Einsatzstoff für Polypropylen verwendet, das vor allem in der Automobil-, Textil- und Verpackungsindustrie genutzt wird. Der von Thyssenkrupp entwickelte Star-Prozess (STeam Active Reforming) bietet ein zuverlässiges Verfahren mit einer Anlagenverfügbarkeit von 98 %, also über 8500 Stunden pro Jahr.
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