Strategische Allianz Thyssenkrupp soll Koksproduktion von JSW umweltfreundlicher und effizienter machen
Thyssenkrupp Industrial Solutions und Jastrzbska Spółka Wglowa (JSW), einer der größten europäischen Kokshersteller mit Sitz in Polen, haben eine langfristige strategische Allianz unterzeichnet.
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Katowice/Polen – Im Rahmen der Technologievereinbarung wird der deutsche Partner den Kunden dabei unterstützen, die Nachhaltigkeit und Effizienz der Kokereien zu steigern und die Herstellung umweltfreundlicher Nebenprodukte zu ermöglichen. Das Abkommen wurde auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP24) 2018 in Katowice, Polen, Mitte Dezember unterzeichnet.
Der Anlagenbauer hat während seiner 140-jährigen Aktivität in der Kokereitechnik Lösungen entwickelt, um die Koksproduktion effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Dazu gehören beispielsweise Technologien zur Reduzierung von Emissionen wie Stickoxide (NOx), Schwefeloxide (SOx) und Aromaten sowie Lösungen zur Senkung von Investitions- und Betriebskosten. In den letzten Jahren hat das Unternehmen seine Entwicklungen zur Optimierung der Reinigung von Koksofengas vorangetrieben, um die Verwertung von sauberen Nebenprodukten wie Wasserstoff, Schwefelderivaten und aromatischen Kohlenwasserstoffen zu ermöglichen.
JSW plant seine bestehende Anlagenbasis in Polen zu modernisieren, um sowohl die Produktionseffizienz und -kapazitäten als auch seine Umweltbilanz zu verbessern. Zur Diversifizierung seines Portfolio, setzt das polnische Unternehmen verstärkt auf Technologien zur Herstellung hochwertiger Nebenprodukte, wie beispielsweise durch die Gewinnung von Wasserstoff aus Koksofengas.
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