Zum Jahresende haben zahlreiche Unternehmen der Prozessindustrie ihre Führungspositionen neu besetzt, darunter Thyssenkrupp, OQ Chemicals, Borealis und Rentschler Biopharma. PROCESS fasst die aktuellen Personalmeldungen für Sie zusammen.
Dr. Jens Schulte, derzeit Finanzvorstand bei Schott, wird als CFO von Thyssenkrupp Nachfolger von Dr. Klaus Keysberg.
(Bild: Thyssenkrupp)
(dpa) – Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat einen Nachfolger für seinen scheidenden Finanzvorstand Klaus Keysberg gefunden. Der Aufsichtsrat habe Jens Schulte zum neuen Finanzchef bestellt, teilte das Unternehmen am 13. Dezember in Essen mit. Schulte hat das Amt zurzeit bei Schott inne. Der Wechsel soll voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres erfolgen, hieß es. Keysberg hatte bereits im September angekündigt, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen.
Zudem erweitert Thyssenkrupp seinen bislang aus drei Mitgliedern bestehenden Vorstand. Volkmar Dinstuhl, zuletzt Chef des inzwischen aufgelösten Segments Multi Tracks und zuständig für Zu- und Verkaufsprojekte werde ebenso zum 1. Januar in den Vorstand berufen wie Ilse Henne. Die Managerin ist derzeit im Vorstand der Handelssparte. Alle neuen Verträge liefen über drei Jahre.
Die Arbeitnehmervertreter kritisierten die Erweiterung des Vorstands scharf. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens seien Vorstände trotz der geschlossenen Ablehnung der Arbeitnehmerseite bestellt worden, hieß es in einer von der IG Metall veröffentlichten Mitteilung.
Wie Thyssenkrupp mitteilte, soll mit der Bestellung der Vorstand stärker auf die operative Leistung sowie auf die Weiterentwicklung des Portfolios ausgerichtet werden. Bislang hatte das Gremium die drei Querschnittsfunktionen Strategie, Personal und Finanzen abgedeckt. Die Neuausrichtung beinhaltet auch, dass die Sparten von Thyssenkrupp künftig einzelnen Vorstandsmitgliedern zugeordnet werden. Beim neuen Chef Miguel López liegen künftig das Stahlgeschäft sowie die neue Sparte Decarbon Technologies, bei Dinstuhl Automotive Technology, bei Henne das Handelsgeschäft sowie Marine Systems bei Personalvorstand Oliver Burkhard.
Silvia Weppler wird Chief Financial Officer bei OQ Chemicals
Silvia Weppler übernimmt ab dem 1. Januar 2024 die Position der Chief Financial Officer (CFO) beim globalen Chemieunternehmen OQ Chemicals und befindet sich bereits im Onboarding-Prozess. Sie folgt auf Stefan Schmidt, der nach 15 Jahren das Unternehmen zum 31. Dezember 2023 auf eigenen Wunsch verlässt. Weppler verfügt über zwanzig Jahre Managementerfahrung in den Bereichen Finanzen, Controlling und Digitalisierung in verschiedenen Industriezweigen, zuletzt als Group CFO und Managing Director bei BMTS Technology, Stuttgart.
Craig Arnold wird in den Borealis Vorstand berufen
Der Aufsichtsrat von Borealis hat Craig Arnold (51) mit Wirkung zum 1. Februar 2024 zum neuen Vorstandsmitglied für Polyolefins, Circular Economy Solutions und Innovation & Technology ernannt.
Arnold ist derzeit Chief Commercial Officer bei Ferroglobe PLC in Madrid, Spanien. Zuvor war er viele Jahre bei Dow in verschiedenen Führungspositionen tätig, unter anderem als Executive Secondment (von Dow) und Berater des CEO bei der Alliance to End Plastics Waste (AEPW) in Singapur, als President Dow Sub-Sahara Africa in Johannesburg, Südafrika, als Global Commercial Vice President Dow Industrial Solutions für EMEAI in Zürich, Schweiz, und als President Dow Australia & New Zealand in Melbourne, Australien, sowie in weiteren Führungspositionen in Houston und Michigan, USA. Darüber hinaus war er Mitglied zahlreicher Industrieverbände sowie akademischer und staatlicher Gremien.
Thomas Gangl, CEO von Borealis, wird ab 1. Januar 2024 interimistisch die Verantwortung für den Bereich Polyolefins, Circular Economy Solutions und Innovation & Technology übernehmen, bis Arnold seine Funktion als Vorstandsmitglied aufnimmt.
Arnold studierte Chemieingenieurwesen an der University of the Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika. Er besitzt die Doppelstaatsbürgerschaft Schweiz-Südafrika, ist verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern.
Führungswechsel bei Röhm
Der Aufsichtsrat von Röhm hat mit Wirkung zum 1. Februar 2024 Dr. Hans Bohnen zum Geschäftsführer bestellt. Dr. Bohnen übernimmt damit die CEO-Funktion von Dr. Michael Pack, der nach 34 Jahren in der Chemiebranche und fast zehn Jahren an der Spitze des MMA/PMMA Geschäfts entschieden hatte, sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen und per 1. März 2024 in den Ruhestand zu gehen.
Stand: 08.12.2025
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Der Führungswechsel an der Spitze von Röhm war langfristig geplant und wird Anfang des Jahres mit einer gemeinsamen Übergabezeit der Führungsspitzen nahtlos erfolgen.
Dr. Bohnen war in den vergangenen Jahren in internationalen Führungspositionen in verschiedenen Chemieunternehmen tätig. Seine Karriere begann Bohnen bei Hoechst und übernahm dann verschiedene Leitungsfunktionen bei Celanese, SGL Carbon und der Strategieberatung Booz Allen Hamilton.
2018 wurde Bohnen in die Geschäftsführung von Clariant berufen und übernahm dort die Verantwortung für die Geschäftsbereiche Care Chemicals, Catalysis und Renewables. Darüber hinaus war Bohnen für den Einkauf und die Technologie sowie die Regionen Nord- und Südamerika verantwortlich. Seit Mitte 2023 ist er als Group CEO der Hycc tätig.
Sadara beruft Marco ten Bruggencate als Vorstandsmitglied
Die Sadara Chemical Company hat Marco ten Bruggencate als nicht-exekutives Mitglied in ihren Verwaltungsrat berufen. Bruggencate übernimmt den Posten das Vorstandsmitglied Jane Palmieri, teilte das Unternehmen in einer Erklärung an Tadawul am Donnerstag, den 30. November 2023, mit.
Der Verwaltungsrat von Sadara hat den Rücktritt von Palmieri mit Wirkung zum 26. November 2023 angenommen. Bruggencate ist derzeit Commercial Vice President für Verpackung und Spezialkunststoffe EMEA bei Dow. Seit seinem Eintritt bei Dow im Jahr 2000 als Commercial Manager Polyurethanes hat Bruggencate verschiedene Führungspositionen innegehabt. Bruggencate hat einen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft von der Vrije Universität in Amsterdam.
Generationswechsel in der Geschäftsführung bei Kremer
Nach 35 Jahren verlässt Geschäftsführer Gregor Hämel zum Jahreswechsel das Tochterunternehmen der Reiff-Gruppe und übergibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Tim Oettmeier. Der Nachfolger von Gregor Hämel ist bereits seit vielen Jahren im Unternehmen tätig, zuletzt als Referent der Geschäftsleitung mit Prokura.
Kremer, der Spezialist für Elastomer- und Kunststoff-Produkte nach Zeichnung, ist eine Tochtergesellschaft der Reiff-Gruppe. Die Übernahme von W. Kremer jr. durch Reiff im Jahr 1995 wurde bereits von Gregor Hämel begleitet, der das Unternehmen erfolgreich durch die folgenden Jahrzehnte führte.
Rentschler Biopharma beruft neuen Standortleiter in Laupheim und besetzt CFO-Posten
Der Pharmadienstleister Rentschler Biopharma hat bekannt gegeben, dass mit Wirkung zum 1. Dezember 2023 Dr. Günter Stempfer die Leitung des Standorts Laupheim übernommen hat. In dieser Funktion führt er das Site Leadership Team in Laupheim und ist Teil des Global Leadership Teams. Am Standort Laupheim ist Dr. Stempfer verantwortlich dafür, kontinuierlich Verbesserungspotenziale zu identifizieren, verlässlich die Entwicklung und die Produktion von komplexen Biopharmazeutika für Kunden sicherzustellen, sowie in Abstimmung mit der Erweiterten Unternehmensleitung innovative Neuerungen am Standort zu implementieren. Er berichtet an Chief Operating Officer (COO) Christiane Bardroff.
Dr. Stempfer trat am 1. Januar 2022 als Head of Global Strategic Development bei Rentschler Biopharma ein. Bereits zuvor – seit Sommer 2021 – hatte er das Unternehmen im Bereich Produktion beraten und in Zusammenarbeit mit dem damaligen Company Leadership Team das operative Tagesgeschäft am Standort Laupheim geleitet. Er bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in der biopharmazeutischen Industrie mit. Verschiedene Führungspositionen, u. a. als Site Head bei Sandoz im österreichischen Kundl, als Project Director bei Novartis im französischen Huningue sowie als Director Gobal Techops bei Polpharma in Polen, machen ihn zu einem ausgewiesenen Experten für Entwicklung und Produktion.
Zudem hat das Unternehmen mit Wirkung zum 1. Dezember 2023 Gunnar Voss von Dahlen (54) zum Chief Financial Officer (CFO) berufen. Mit mehr als 17 Jahren Erfahrung als CFO in international tätigen, mittelständischen sowohl privat finanzierten als auch börsennotierten Unternehmen wird er bei Rentschler Biopharma als Vorstandsmitglied den Bereich Finanzen verantworten. Gunnar Voss von Dahlen folgt auf Alexander Dettmer, der im besten Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat im Oktober 2023 aus dem Unternehmen ausgeschieden war.
Von Dahlen verfügt über langjährige Erfahrung in Managementpositionen, die ihn unter anderem in die USA, nach England, Singapur und in die Schweiz führten und bringt wertvolle Kompetenzen in den Bereichen Finanzen, Controlling, Recht, IT und Personalmanagement mit. Vor seinem Wechsel zur Rentschler Biopharma war er als CFO für verschiedene Unternehmen tätig, wo er insbesondere für Transformationen sowie die Steigerung der Rentabilität verantwortlich war. Er arbeitete als CFO des Segments Services bei Heidelberger Druckmaschinen und war dort maßgeblich an der Effizienzsteigerung dieses Bereichs beteiligt. Als CFO bei Gallus Ferd. Rüesch in der Schweiz erwarb er umfangreiche Erfahrungen in der finanziellen Leitung und strategischen Planung eines international operierenden Unternehmens. Diese Position folgte auf eine Karriere bei Heidelberger Druckmaschinen, in der er verschiedene Schlüsselpositionen bekleidete, u. a. als Regional-CFO für den asiatisch-pazifischen Raum in Singapur sowie als CFO von Heidelberg UK in London, durch die er seine Expertise in internationaler Finanzführung und globalem Markenverständnis vertiefte. Seinen beruflichen Werdegang begann Voss von Dahlen in der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft BDO International mit Stationen in Frankfurt und Washington.
Die HCS Group, ein führender internationaler Anbieter von Lösungen für hochwertige Kohlenwasserstoffspezialitäten und ein Unternehmen der International Chemical Investors Group (Icig), hat die Ernennung von Peter Friesenhahn zum neuen Chief Executive Officer (CEO) mit Wirkung zum 1. Januar 2024 bekannt gegeben.
Friesenhahn wechselt von Evonik zur HCS Group, wo er zwölf Jahre in verschiedenen Führungspositionen tätig war, zuletzt als General Manager der Business Line Silanes. Vor seiner Zeit bei Evonik war Friesenhahn 20 Jahre in unterschiedlichen Managementfunktionen bei der Bayer AG in Deutschland, sowie im Ausland tätig.
Friesenhahn tritt die Nachfolge von Peter Stubbe an, der die Rolle des CEO seit September 2023 auf Interimsbasis übernommen hat, zusätzlich zu seiner CFO-Funktion. Stubbe verlässt die HCS Group auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2024 nach mehr als elf erfolgreichen Jahren als CFO, in denen er einen wesentlichen und nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung der Gruppe geleistet hat.
Bianca Tan übernimmt die neue Position als Therapeutic Area Director Cardiology and Pulmonology bei AOP Health. Im Jahr 2006 startete Tan ihre Karriere bei AOP Health. Seit dem Jahr 2008 hat sie unterschiedliche Stationen im Bereich Forschung & Entwicklung durchlaufen und war zuletzt Head of Clinical Operations and Medical Device Development. Mit Herbst 2023 übernahm die 40-Jährige die Funktion als Therapeutic Area Director Cardiology and Pulmonology.
OM Pharma ernennt Roch Ogier zum CEO
Das Biopharmaunternehmen OM Pharma hat Roch Ogier per 1. Januar 2024 zum Chief Executive Officer (CEO) ernannt. Er wird die Nachfolge von Josef Troxler antreten, der sein Fachwissen weiterhin als Senior Advisor und Verwaltungsratspräsident der Schweizer Tochtergesellschaft zur Verfügung stellen wird.
Ogier kam im August 2021 als Chief Business Development and Innovation Officer zu OM Pharma. Er ist Doktor der Medizin und hat an der Universität Genf zum PhD promoviert. Er ist seit 2007 in der pharmazeutischen Industrie tätig, und hatte Führungspositionen sowohl bei Sanofi-Aventis, Vifor Pharma und Novartis inne. Roch kann auf eine solide Erfahrung als Unternehmer zurückblicken, war er doch in den letzten 20 Jahren an der Entwicklung und Finanzierung zahlreicher Start-ups beteiligt.
Santhera beruft neue Mitglieder in die Geschäftsleitung
Geert Jan van Daal, MD, PhD ist neuer Chief Commercial Officer (CCO) bei Santhera Pharmaceuticals. Außerdem wurde Marc Schrader zum Chief Technology Officer (CTO) berufen. Beide werden per 1. Januar 2024 Mitglied der sechsköpfigen Geschäftsleitung.
„Santhera steht kurz vor dem Schritt in die kommerzielle Phase und wird Agamree (Vamorolon), vorbehaltlich der Zulassung durch die Europäische Kommission, für Patienten in Europa verfügbar machen, beginnend mit Deutschland anfangs 2024. Im Rahmen einer schrittweisen Lancierung in den wichtigsten europäischen Märkten wird die Einführung in Großbritannien und Frankreich noch im selben Jahr und in Spanien und Italien anfangs 2025 erfolgen”, sagte Dario Eklund, CEO von Santhera. „Mit der Aufnahme von Geert Jan und Marc in die Geschäftsleitung nutzen wir das vorhandene Fachwissen innerhalb unseres Führungsteams und heben die kommerziellen und Supply-Chain-Funktionen auf eine ihrer Bedeutung entsprechende Ebene während wir uns auf den Eintritt in den kommerziellen Markt vorbereiten.”
Geert Jan van Daal, MD, PhD, hatte während seiner achtjährigen Tätigkeit bei Santhera verschiedene leitende Funktionen im strategischen Marketing und im Vertrieb inne. Insbesondere war er maßgeblich am Aufbau der europäischen kommerziellen Aktivitäten von Santhera und an der erfolgreichen Einführung des Produkts Raxone für seltene Krankheiten in Europa beteiligt, das später an die Chiesi-Gruppe veräußert wurde. In der Vergangenheit war er unter anderem Head European Affiliates & EU Market Access, Head Europe Western Region und General Manager France & Benelux sowie Mitglied des Management-Teams.
Bevor er zu Santhera kam, hatte der Positionen als Medical Director, Business Unit Director und General Manager in Start-up-Teams bei Serono, Actelion und InterMune inne. Er lancierte und vermarktete erfolgreich Produkte für eine Vielzahl von seltenen und Orphan-Krankheiten in den Bereichen Neurologie, Pädiatrie, Endokrinologie, Pulmologie, Kardiologie, Rheumatologie, Stoffwechselkrankheiten und Neuroophthalmologie. Er schloss sein Medizinstudium in Rotterdam 1992 mit einem Doktortitel ab und promovierte an der Erasmus-Universität Rotterdam in den Niederlanden.
Marc Schrader kam im September 2022 als Head of Technical Development & Operations zu Santhera und hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Pharmaindustrie. Auf dieser Grundlage verfügt Marc über umfangreiche CMC-Erfahrungen im Umgang mit komplexen globalen pharmazeutischen Entwicklungsprogrammen für neue chemische Wirkstoffe (kleine Moleküle) in der frühen und späten klinischen Phase, der klinischen und kommerziellen Produktion, dem Management des Produktlebenszyklus, dem Outsourcing- und CDMO-Management, der CMC-Due-Diligence, CMC-Regulatory Affairs und cGMP.
Bevor er zu Santhera kam, hatte Marc verschiedene Führungspositionen in den Bereichen pharmazeutische Entwicklung, CMC und Arzneimittelherstellung für kleine Moleküle in verschiedenen Unternehmen inne, darunter Tillotts Pharma, Actelion Pharmaceuticals und Janssen Pharmaceutica N.V./Johnson & Johnson. Schrader ist gelernter Apotheker und hat einen Abschluss in pharmazeutischer Medizin vom European Center of Pharmaceutical Medicine (ECPM).