PTA-Anlagen Technip und BP erweitern Zusammenarbeit bei Terephthalsäure

Seit vielen Jahren arbeiten Technip und BP bekanntermaßen bei der Produktion von Terephthalsäure (englisch: Purified Terephthalic Acid - kurz PTA) zusammen. Jetzt wird der französische Anlagenbauer Technip auch exklusiver Partner und Anbieter beim ISBL-FEED für BP. Mit dem Front-End Engineering und Design (FEED) der Inside Battery Limit (kurz ISBL), einem speziellen Teil einer Öl-Raffinerie, kann Technip diese Technologie zukünftig auch an Lizenznehmer von BP anbieten.

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Der französische Anlagenbauer Technip erweitert seine Zusammenarbeit bei der Produktion von Terephthalsäure mit BP.
Der französische Anlagenbauer Technip erweitert seine Zusammenarbeit bei der Produktion von Terephthalsäure mit BP.
(Bild: Simon.KR/Wikipedia.com)

. Die Entscheidung die proprietäre PTA-Technologie an Lizenznehmer abzugeben, hatte BP bereits im letzten Jahr getroffen. BP ist der größte Produzent von PTA. Seit Beginn der Zusammenarbeit wurden von Technip jährlich rund fünf Millionen Tonnen PTA-Kapazität engineered. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Partnern fußt auf einem Vertrag aus dem Jahr 2000, als die beiden Unternehmen eine exklusive FEED-Zusammenarbeit für alle PTA Projekte von BP eingegangen sind.

Wie Technip mitteilt, benötigt die PTA-Technologie signifikant geringere Investitionskosten und führt im Vergleich zu konventionellen PTA-Anlagen zudem zu geringeren operativen Kosten, da das Verfahren nach eigenen Angaben energieeffizienter ist, weniger Wasser verbraucht und weniger feste Abfallstoffe produziert.

Die kürzlich designte PTA-Anlage für BP Zhuhai Chemical Company Ltd. soll im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren 75% weniger Abwasser, 65% geringere Treibhausgasemissionen und 95% weniger Festabfall produzieren. Erst kürzlich erhielt Technip den Auftrag für eine 1,25 Mio Jato-PTA-Anlage in Mangalore, Indien, von der indischen JBF Industries. Der Vertrag beinhaltet die Basic Entwicklung, die Front-End Ingenieurplanung sowie das detaillierte Engineering und Beschaffungswesen für das ISBL und OSBL (Outside Battery Limit).

Das Projekt beinhaltet ebenfalls die Materialanlieferung und die Bauleitung. Gegen Ende 2014 soll die neue Anlage in Betrieb gehen und dient der Rückwärtsintegration für die PET-Produktion des Unternehmens in Indien und dem Nahen Osten. Nach Auskunft des indischen Produzenten soll bis 2014 auch in Belgien eine neue PET-Anlage entstehen.

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