Expandiertes Polystyrol wird häufig als Verpackung von Lebensmitteln verwendet. (Bild: EPC Group)
Expandiertes Polystyrol

Neues Recycling-Verfahren für EPS-Abfälle

Mehr als 2,1 Millionen Kubikmeter expandiertes Polystyrol (EPS) fallen jedes Jahr in Deutschland an. Die Problematik des Abfalls liegt jedoch nicht in der bloßen Masse, sondern vor allem in den Bestandteilen des Abfalls, wie etwa dem zugesetzten Flammschutzmitteln Hexabromcyclododecan (HBCD). Der persistente organische Schadstoff (POP) muss am Ende seiner Verwendung rückstandsfrei zerstört werden. Bislang werden HBCD-haltige EPS-Abfälle allerdings nur verbrannt. Die beiden deutschen Unternehmen EPC Engineering Consulting und Creacycle haben jetzt mit dem Fraunhofer Institut (IVV Freising) eine Lösung für diese Problematik entwickelt: die Creasolv Technologie.

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Die Partner des BMWi-Projektes entwickeln ein Industrie-fähiges Verfahren, um aus Reststoffen der Apfelsaftherstellung einen natürlichen färbenden Lebensmittelzusatz zu gewinnen (Bild: gemeinfrei)
Natürliche Farbstoffe

Apfelextrakte als färbende Lebensmittelzutat

Wenn aufgeschnittene Äpfel in Kontakt mit Sauerstoff kommen, verfärben sie sich braun. Im Haushalt ist dieser Effekt oft unerwünscht; die Projektpartner von „Appo“ möchten ihn dagegen nutzen: Ziel ist ein Verfahren, um färbende Inhaltsstoffe aus Apfelresten, die z.B. bei der Getränkeherstellung anfallen, als natürlichen Farbstoff in für Lebensmitteln zugänglich zu machen

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