„Es geht darum, die Potenziale in bestehenden Prozessketten ideal zu nutzen und die Energieeffizienz deutlich zu steigern.“ - Sven Schreiber, Alfa Laval (Bild: Alfa Laval)
Im Gespräch mit Alfa Laval

„Nicht nur ein Kostenfaktor“: Welches Potenzial steckt noch in der Wärmeübertragung?

Dem Ingenieur ist nichts zu schwer, nicht Mal die Defossilierung – Will die Welt ihre Ahängigkeit von fossilen Rohstoffen beenden, ist Verzicht alleine nicht die Lösung. Erst die Kombination von Effizienz und neuen Technologien kann zu einer echten Defossilierung der Wertschöpfungsketten führen, glauben Sven Schreiber, Geschäftsführer bei Alfa Laval Mid Europe, und Pierre Hultbäck, Energy Division Manager des schwedischen Anlagen- und Apparatebauers. Dabei könnte eine Energieform groß rauskommen, die bisher ein Schattendasein führt: Wärme.

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0105792712 (Bild: gemeinfrei)
Interview

Die Antworten auf ESG treiben Innovationen voran

Unter dem Stichwort Environment, Social, Governance (ESG) schrauben Verbraucher, Gesetzgeber und Kapitalmarkt die Anforderungen an den Schutz des Klimas, der Umwelt und der Menschenrechte immer höher. Was das für die Innovationsstrategien von Chemieunternehmen bedeutet, darüber sprachen wir mit Volker Fitzner, Global Leader Chemicals bei PwC Deutschland, und Ruirui Zong-Rühe, Director bei Strategy& Deutschland.

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Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind die großen Treiber in der Prozessindustrie. Und das eine wird ohne das andere nicht gehen. (Bild: ©narawit - stock.adobe.com)
Nachhaltige Produktion

Wer nachhaltig sagt, muss auch digital sagen

Politik, Verbraucher und selbst der Kapitalmarkt machen der Chemieindustrie mit Nachdruck deutlich: An Nachhaltigkeit führt kein Weg vorbei. Gleichzeitig kämpfen viele Unternehmen mit der digitalen Transformation. Dabei zeigt sich, dass das eine ohne das andere nicht funktionieren wird – egal ob im Engineering und Betrieb der Anlagen oder entlang der Lieferkette.

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Gelingt hier die Wasserstoffsynthese direkt aus Sonnenlicht und ohne den Umweg über die Elektrolyse? (Bild: Elvira Eberhardt/Uni Ulm)
Solare Katalyse von Wasserstoff

Wasserstoff aus Sonnenlicht: Die Jungbrunnen-Reaktion der Solar-Katalysatoren

Aus Licht mach Energie und Wasserstoff: Was in der Natur klappt, müsste doch auch technisch gehen. Wenn da nicht der Katalysator wäre... Forscherinnen und Forscher aus Jena und Ulm wollen eines der drängendsten Probleme der solaren Energiewandlung gelöst haben: In Anlehnung an die natürliche Photosynthese ist es ihnen gelungen, einen molekularen Photokatalysator zu reparieren. Der Reparaturprozess ermöglicht die Reaktivierung des katalytischen Systems, sodass die lichtgetriebene Wasserstoffbildung viele Male mit ein und demselben Molekül erfolgen kann.

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