Prof. Dr.-Ing. Bernd Meyer setzt sich als Präsident des Weltforums der Ressourcenuniversitäten für Nachhaltigkeit auch international für die Leitidee der Nachhaltigkeit ein. Er warnt: „Wenn wir es in den nächsten fünf Jahren nicht schaffen, eine kohlebasierte Synthesegaserzeugung an einem Kraftwerks- oder Chemiestandort zu demonstrieren, sehe ich die Gefahr eines Fadenrisses für ein weltweit gefragtes ureigenes deutsches Know-how.“ (Bild: TU Bergakademie Freiberg)
Exklusiv-Interview

Stoffliche Braunkohleverwertung: „Uns läuft die Zeit davon!“

Braunkohle ist mengenmäßig der wichtigste deutsche Rohstoff, der nahezu ausschließlich der Stromerzeugung dient. Im Zuge der Energiewende gewinnen jedoch erneuerbare Energieträger gegenüber fossilen an Bedeutung. Wird Braunkohle weniger verstromt, steht sie ressourcen- und umweltschonenderen Nutzungsoptionen vor allem in der Chemieindustrie zur Verfügung. Die alternative Zukunft des heimischen Rohstoffs ist in der TU Bergakademie Freiberg Chefsache. Wir sprachen mit Rektor Prof. Dr.-Ing. Bernd Meyer.

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Die Digitalisierung ist in der Chemieindustrie derzeit in aller Munde. (©momius - stock.adobe.com)
Chemieindustrie 4.0

Schöne neue (Arbeits-)Welt: Wie ändern sich die Tätigkeiten von Chemikern und Ingenieuren in der Chemieindustrie 4.0?

Bleibt alles anders: Die Digitalisierung ist in der Chemie angekommen. Zwischen totaler Vernetzung, Start-up-Hype und digitalen Geschäftsmodellen ändert sich nicht nur Deutschlands drittgrößte Industriebranche, auch die tägliche Arbeit von rund 60.000 Spezialisten steht auf dem Prüfstand. Welche Rolle haben Chemiker, Ingenieure und Verfahrenstechniker in der „schönen neuen Chemie-4.0-Welt“? Eine aktuelle Umfrage sieht genauer hin…

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