Dichtungshersteller Klinger sieht sich auf die Wasserstoff-Revolution gut vorbereitet. (Bild: Klinger GmbH)
Dichtungen für Wasserstoff

Haltet den Wasserstoff! So klappt das sichere Abdichten von H2

Wasserstoff ist heiß begehrt – Industrie, Politik und Verkehr setzen im Zuge der Energiewende nicht ohne Grund große Stücke auf das Gas. Doch während Verfahrenstechniker von der Defossilierung träumen, macht das leichteste Element des Periodensystems den Dichtungsexperten Kopfzerbrechen - Immerhin ist Wasserstoff nicht nur energieaufwändig in der Herstellung sondern kann auch die Ozonschicht angreifen. Wie kann dafür gesorgt werden, dass der flüchtige Stoff bleibt, wo er ist? Nur, indem man von vornherein die passenden Technologien, Geometrien und Materialien bedenkt.

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Im Chemiepark gäbe es viel zu tun – doch der Weg dahin ist steinig. Nicht zuletzt die aufwändigen Genehmigungsprozesse bremsen die großen Branchenprojekte. (Bild: Currenta)
Chemie drängt auf schnellere Genehmigungsverfahren

Wunschzettel und Wirklichkeit: Wann bekommt die Chemieindustrie das „Go“ zur Transformation?

Was der Musk hat, will ich haben: Wenn für Teslawerk und Windkraftanlagen eine Überholspur im Genehmigungsverfahren eingerichtet wird, kann die Chemieindustrie schon mal neidisch werden. Langwierige Genehmigungsprozesse, Erörterungstermine und Proteste bremsen die großen Investitions- und Defossilierungsprojekte der Branche. Dabei gäbe es viel zu tun, wenn im Chemiepark die Lichter nicht ausgehen sollen...

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0108384011 (Bild: gemeinfrei)
Hohe Energiekosten

Chemie unter Druck – Chemieindustrie drosselt Produktion

Der Chemieverband VCI schlägt Alarm und die Großen der Branche schließen sich an. Nachdem die Chemieindustrie gut ins Jahr gestartet ist, verfinstert sich die wirtschaftliche Lage seit dem Russischen Überfall auf die Ukraine stetig. Durch die hohen Energiepreise bricht die Produktion weiter ein und viele Unternehmen drosseln ihre Produktion. PROCESS fasst die aktuelle Lage zusammen.

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Bildergalerien

Ende Q3 2022 lag die Weltrohstahlproduktion um 4,3 % unter Vorjahresniveau. Damit setzte sich die Erholung weiter fort. Die chinesische Produktion ist nur noch um 3,4 % geringer als im Vorjahr. Weiter wird die europäische Produktion vom Krieg in der Ukraine belastet. Auf der Vormaterialseite verbilligte sich Eisenerz um 6 US-$/t während die Kokskohlepreise aber um 20 US-$/t anzogen. (Bild: siehe Grafik)
Weltrohstoffpreise November 2022

Konjunktursorgen bremsen Rohstoffpreise

Die Weltrohstoffpreise gaben – primär aufgrund niedriger Energiepreise – im Oktober in Dollar gerechnet um gut 13 % nach. Infolge einer Seitwärtsbewegung des Euro zum Dollar lag der Rückgang in Inlandswährung in der gleichen Größenordnung. Unverändert prägen Rezessionssorgen die weltweiten Rohstoffmärkte. Die Experten der Industriebank IKB analysieren die Rohstoffmärkte und geben Prognosen ab.

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