Fasswechsel-System So fördern Sie pastöse Materialien auf sichere Art und Weise

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

In der Misch- und Dosiertechnik erfolgt die Förderung pastöser Materialien aus Deckelfässern meist mittels Fassfolgeplatten-Pumpen.

Anbieter zum Thema

Der Tartler-Nodopox 50 V zur automatisierten Pasten- und Klebstoffverarbeitung mit dem neuen Fasswechsel-System
Der Tartler-Nodopox 50 V zur automatisierten Pasten- und Klebstoffverarbeitung mit dem neuen Fasswechsel-System
(Bild: Tartler)

Immer wieder treten dabei Entlüftungs- und Sicherheitsprobleme auf, die den Verarbeitungsprozess stören und zu Materialverlusten führen. Aus diesem Grund hat der Anlagenbauer Tartler ein vollautomatisches Fasswechsel- und Entlüftungssystem entwickelt, das den Lufteintrag in Pumpe sowie Misch- und Dosieranlage ausschließt.

Sämtliche im Fass und in der Förder- und Dosierpumpe befindliche Luft wird beim Aufsetzen der Fassfolgeplatte mittels Vakuumanschluss durch die zwar luft- aber nicht mediendurchlässige Platte abgesaugt. Das neue Entlüftungsprinzip beruht auf der Kombination einer Vakuumentlüftung mit einem in die Unterseite der Fassfolgeplatte integrierten luftdurchlässigen Werkstoff, durch das die Luft großflächig abgesaugt wird.

Das bringt eine hohe Prozesssicherheit. Beim Ausfahren der Folgeplatte wird durch den gleichen Vakuumanschluss, der für die Entlüftung gesorgt hat, wieder Luft eingebracht, damit kein Vakuum im Fass entsteht.

(ID:42627712)