Feststoff-Mischer für Hygiene-Anwendungen

So erreicht der Feststoff-Mischer bei sensiblen Mischaufgaben höchste Prozesssicherheit

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Neue konstruktive Elemente

Zu den Anforderungen, die es bei sensiblen Produkten zu beachten gilt, gehören die verschleppungsfreie Zuführung, die gute Zugänglichkeit, die Vermeidung von Hohlkörpern sowie die schonende Verarbeitung unter Wahrung des Korngrößenspektrums. Auch eine hochpräzise Dosierung ist erforderlich. Genauso sind eine homogene Vermischung aller Elemente in der verlangten Probengröße sowie die entmischungsfreie Weiterverarbeitung und Abfüllung des Produkts wichtige Kriterien. Diese Leitlinien hat Gericke bei der Entwicklung seiner Dosiergeräte und Mischer einfließen lassen.

Basis ist der Mehrstromfluidmischer GMS, der für ein optimales Mischresultat im Bereich Froudezahl 1,1 ausgelegt und damit vielseitig einsetzbar ist. Er kombiniert eine horizontale Mischkammer mit gegenseitig kämmenden Doppelrotoren und einem mechanisch erzeugten Fließbett. Die gegenläufig kämmend rotierenden, horizontalen Mischwerkzeuge erzeugen eine Wirbelschicht, in der der Partikelaustausch (eigentlicher Mischvorgang) sehr zuverlässig und schonend erfolgt.

Der Produktstrom überstreicht die gesamte Mischkammer. Das optimale Längen-/Durchmesserverhältnis des Mischers reduziert die Mischzeit, und die ineinandergreifenden Gutströme im Schwebebereich sowie die unterschiedliche Teilung der Ströme sorgen für eine rasche und hoch intensive Verteilung der Komponenten einer Charge in nur 30 bis 60 Sekunden.

Mit völlig neuen konstruktive Hygienelösungen wurden am GMS C die Empfehlungen für hygienegerechte Maschinen der EU, der HACCP und des Codex Alimentarius (FAO/WHO Food Standards) umgesetzt. So bieten sich durch die neue, einseitige Aufnahme der Mischrotoren zahlreiche Möglichkeiten, um den Zugang und die Reinigung des Mischers zu erleichtern.

Die gesamte Antriebs- und Lagereinheit wurde mittels Finite-Elemente-Modell gestaltet, um die Rotorenaufnahme und Lagerung zu versteifen Die Baureihe der Maschine deckt Nutzvolumina von 75 bis 2000 Liter ab und ist für Atex-Zonen 20 innen erhältlich. Das Wandspiel zwischen Misch- paddel und Gehäusewand ist produktspe- zifisch definiert. Wie gewohnt sind die Pad- del kämmend angeordnet. Schließlich wurde die Konstruktion leistungs- und antriebstechnisch so ausgelegt, dass die Zuverlässigkeit und Prozesssicherheit auf Dauer sichergestellt ist und der Mischer energieeffizient funktioniert.

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