Katalysatoren Shell baut Produktionsanlage für Katalysatoren in Leuna aus

Redakteur: Marion Wiesmann

Kataleuna Catalysts, ein Unternehmen der Shell/CRI-Criterion Gruppe, baut eine neue Produktionsanlage zur Herstellung von Katalysatoren. Doch das 30-Millionen-Euro-Projekt ist derzeit nicht die einzige Investition am Chemiestandort Leuna.

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Leuna – Der Katalysatoren-Produzent Kataleuna Catalysts, zugehörig zur Shell/CRI-Criterion Gruppe, wird am Chemiestandort Leuna eine zweite Produktionsanlage zur Herstellung von Katalysatoren für die Produktion von Kraftstoffen errichten. Mit dem Bau des 30-Millionen-Euro-Projektes will das Unternehmen bereits im September dieses Jahres beginnen. Anfang des Jahres 2009 soll dann die Produktion starten.

Als Generalplaner wurde Triplan unter Vertrag genommen. Der Engineering-Dienstleister aus Bad Soden hatte für die neue Fabrik bereits die Konzeptstudie und das erweiterte Basic Engineering durchgeführt. Im Rahmen eines EPCM-Auftrags (Engineer, Procure, Construct, Manage) übernimmt es nun das Detail-Engineering, die Beschaffung, die Bau- und Montageüberwachung sowie die Inbetriebnahme-Unterstützung.

Der geplante Anlage von Kataleuna ist derzeit jedoch nicht die einzige aktuelle Investition am Chemiestandort Leuna. Mit der nordirische Quinn-Gruppe hat der Betreiber der Infrastruktureinrichtungen Infraleuna vor kurzem einen weiteren Großinvestor gewonnen: Bis Ende 2008 will Quinn für rund 260 Millionen Euro eine Produktionsanlage für Methylmethacrylat mit einer Kapazität von 100 000 Tonnen pro Jahr errichten. Ein weiteres Projekt ist eine neue Wasserstoff-Verflüssigungsanlage des Technologiekonzerns Linde. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von über 20 Millionen Euro soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

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