GTAI-Marktanalyse
Schwedens Pharmaindustrie überzeugt mit starken Exportzahlen

Von Manja Wühr 2 min Lesedauer

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Der schwedische Pharmamarkt ist dynamisch und gilt als innovativ. Die seit Jahren steigenden Exportzahlen sieht GTAI-Referentin Judith Illerhaus als Bestätigung des Marktes.

Die Pharmaexporte betrugen 2023 mehr als 7 Prozent aller schwedischer Exporte.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Pharmaexporte betrugen 2023 mehr als 7 Prozent aller schwedischer Exporte.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Fitch Solutions schätzt den Exportanteil des schwedischen Pharmamarktes 2023 auf 11,64 Prozent. Tendenz steigend. Für 2026 prognostizieren die Experten einen Anteil von 12,84 Prozent. Auch gesamtwirtschaftlich hat die Pharmabranche in Schweden Gewicht: So waren 2023 7,3 Prozent der gesamten schwedischen Exporte pharmazeutische Erzeugnisse. In ihrer Marktanalyse kommt GTAI-Referentin Judith Illerhaus zu dem Schluss, dass sich die Stärke der nordischen Standorte und damit auch Schwedens Wettbewerbsvorteil auf die sehr gut entwickelten Bereiche der Forschung und Entwicklung stützt. Schweden investiert etwa drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diese Bereiche. Zudem unterstützt die schwedische Regierung Forschung und Entwicklung mit einem gestärkten Instrument Seit März 2024 ist der schwedische Forschungsrat, aufgrund eines neuen Regierungsbeschlusses in der Lage, Finanzierungen von Forschungsinfrastruktur auf zehn Jahre zu verlängern. Bislang galt ein Förderzeitraum von maximal sechs Jahren.

Schwedische Hersteller erzielen Exportrekorde

GTAI-Referentin Judith Illerhaus zeigt sich beeindruckt von der Exportentwicklung des schwedischen Pharmamarktes: Nachdem bereits das Jahr 2022 mit einem Exportvolumen von etwa 13,1 Milliarden Euro als Rekordjahr galt, konnten schwedische Unternehmen auch im Folgejahr reüssieren. Laut nationalem Statistikamt SCB beliefen sich die Exporte pharmazeutischer Produkte im Jahr 2023 auf knapp 13,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 9,5 Prozent, sofern schwedische Preise berücksichtigt werden. Bei Betrachtung der vergangenen zehn Jahre haben sich die Ausfuhren von Arzneimitteln sogar mehr als verdoppelt. Der Anteil pharmazeutischer Produkte an den Gesamtexporten belief sich 2023 auf 7,3 Prozent. Damit belegte diese Produktgruppe Platz drei der Hauptexportgüter.

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