CAE-Applikationen Schneller und besser – Wie innovativ ist die Entwicklung von CAE-Tools?
Die Anforderungen an CAE-Tools haben sich in den letzten Jahren rasant gewandelt. Betreiber und Planer setzen mittlerweile auf durchgängige Workflows und integrierten Datenfluss – Standardisierung heißt das neue Zauberwort. Heiner Temmen, Technische Applikationen, Process Technology & Engineering, Evonik Industries analysiert die Anforderungen an die Softwarewerkzeuge und fragt, wie sich CAE-Applikationen schneller und besser weiterentwickeln können.
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CAE-Applikationen haben vielfach einen langen Lebenszyklus, z. T. länger als zehn Jahre. Der Wechsel von Softwaregenerationen fällt sowohl den Softwareanbietern als auch den Anwendern häufig sehr schwer. Entsprechend werden Innovationen nur langsam wirksam. Der Vortrag möchte durch eine Analyse der Anforderungen und der sich verändernden Rahmenbedingungen die Diskussion anregen, wie sich CAE-Applikationen schneller und besser weiterentwickeln können.
Die bisherigen klassischen Ansätze sind nicht mehr erfolgsversprechend. Dem modularen Konzept fehlen Möglichkeiten zum Informationsaustausch und zur Datenintegration, dem monolithischen Konzept mangelt es an Flexibilität sowie häufig auch an Vollständigkeit und damit auch an Möglichkeiten zum Informationsaustausch.
Zukünftige Architekturen sollten als Hauptmerkmale Integrierbarkeit und Flexibilität aufweisen. Standardisierte Datenaustauschmodelle, wie sie zurzeit im DEXPI Projekt erarbeitet werden, spielen dabei eine wesentliche Rolle.
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