Pneumatische Förderung

Saugförderung zur sauberen Füllung von Prozessbehältern

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Das Arbeitsprinzip

Der Produkteintritt erfolgt axial oder von oben. Der Pulverraum als zylindrischer Produktaufnahmebehälter innerhalb des Fördergerätes ist durch einen Filtereinsatz WN 1.4404 aus gesintertem Edelstahl vom Reinluftraum getrennt.

In diesem Reinluftraum wird durch die Vakuumpumpe ein Unterdruck erzeugt, der durch den Filtereinsatz in den Produktraum und über diesen in die angeschlossene Saugleitung bis zur Sauglanze oder Saugaufgabe zurück wirkt. Die Förderung kann dabei zeitabhängig oder füllstandsabhängig ablaufen, je nach Anforderung der nachfolgenden Prozessstufe.

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„Sauger“-Merkmale

Bei mehreren Aufgabepunkten und einem Abwurfpunkt ist die Saugförderung ideal: Man benötigt nur eine Zweigleitung mit Klappe zur Verbindung zum Hauptsaugrohr, um die verschiedenen Aufgabepunkte anzusteuern. Durch den anliegenden Unterdruck kann bei einer Leckage kein Fördergut oder -gas in die Umgebung entweichen. Die Geräte zeichnen sich durch besonders robuste und kompakte Bauweise aus.

Die Produktentleerung erfolgt nach dem Öffnen der Drehklappe. Wenn der Druckausgleich zwischen dem Pulverbehälter des Saugförderers und dem Prozessgebinde abgeschlossen ist, kann die vollständige Entleerung mittels Druckluft-/Inertgasimpulsen im Gegenstrom durch die Filter erfolgen. Im Bedarfsfall ist eine Gegenstrom-Druckstoßabreinigung des Filters auch während des Saugzyklus möglich.

Als Vakuumpumpen sind mechanische oder druckluftbetriebene Systeme einsetzbar. Die Steuerung der Geräte selber kann sowohl pneumatisch als auch elektrisch erfolgen.

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